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Lage auf Straßen entspannt sich – langsam

Eisglätte und Schneefall Lage auf Straßen entspannt sich – langsam

Die Polizei hat am Mittwoch mehr als 300 Verkehrsunfälle in Brandenburg aufgenommen, viele davon wegen glatter oder schneebedeckter Straßen. Auch bei der S-Bahn lief nur wenig rund. Nun scheint sich die Lage etwas zu entspannen. Und: Es soll wärmer werden. Das könnte aber Probleme mit sich bringen

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Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Nach mehr als hundert Glätteunfällen am Mittwoch hat sich die Lage in Brandenburg entspannt. Am Donnerstagmorgen gab es bei drei Unfällen mit Lastwagen lediglich Blechschäden, wie die Polizei in Potsdam mittelte. In der Nacht sei es zu elf witterungsbedingten Unfällen gekommen, bei denen zwei Menschen verletzt wurden.

Mittwoch hat es über 300 mal gekracht in Brandenburg

Trotzdem gab es für die Autofahrer in Brandenburg einige Einschränkungen: Die Ausfahrt Potsdam-Nord der A10 musste ebenso wie die Grenze zu Polen auf der A12 wegen liegen gebliebener Lastwagen in Frankfurt (Oder) gesperrt werden. Am Mittwoch hatte anhaltender Schneefall zu schwierigen Verkehrsverhältnissen geführt. Insgesamt gab es 322 Unfälle mit 35 Verletzten. Davon waren 134 Unfälle mit 26 Verletzten auf Glätte zurückzuführen.

Ein Bilanz und Zusammenfassung des unfallträchtigen Tages finden Sie hier.

In Berlin krachte es 500 Mal – weiter Probleme bei der S-Bahn

Auf glatten Straßen hat es am Mittwoch in Berlin bis zum Abend knapp 500 Verkehrsunfälle gegeben. Die meisten verliefen nach Angaben der Polizei glimpflich. Insgesamt seien es aber deutlich mehr Unfälle als normal gewesen. Die Feuerwehr registrierte in der Nacht zum Donnerstag keine Häufung von Unfällen. Allerdings hatte auch am Mittwoch die Unfallwelle erst mit dem Einsetzen des Berufsverkehrs begonnen. Da gab es nach Angaben der Polizei mehr als 40 Unfälle mit Blechschäden pro Stunde.

Am Mittwoch kam es bei der S-Bahn zu vielen Verspätungen und Ausfällen. Das setzt sich am Donnerstag fort. Viele Züge verkehren nicht oder unregelmäßig. So meldete die S-Bahn am Donnerstagmorgen zahlreiche Probleme auf Twitter. Die S9 etwa fährt nur zwischen Flughafen Schönefeld und Treptower Park, auch die S47 verkehrt nur auf einer Teilstrecke.

Wettermeldungen aus Brandenburg

Strenger Frost macht Schneedienst zu schaffen

Der Winterdienst in Brandenburg an der Havel ist im Dauereinsatz und dennoch kann sich eine Schneedecke auf den Straßen bilden. Grund dafür ist der strenge Frost.

Unfallserie nach Wintereinbruch

Der erste stärkere Schneefall des Winters hält seit Dienstag auch den Fläming in Bewegung. Räumdienste und Grundstücksbesitzer sind zum Winterdienst gefordert. Auf der Autobahn unterschätzten Kraftfahrer die Lage. Allein auf der A 9 kam es am Dienstag zu drei schweren Unfällen.

Schneeballschlacht und Knochenbrüche

Der Wintereinbruch in der Dahmeland-Fläming-Region ist vergleichsweise glimpflich verlaufen. Zwischen Dienstag und Mittwoch gab es allein in Dahme-Spreewald zwar rund 30 Glätteunfälle, zumeist blieb es aber bei Blechschäden. Die Räumdienste hatten in jedem Fall viel zu tun.

Frust und Freude über den Winter

Aus Sicht der Verwaltungen haben die Gemeinden im Havelland den jüngsten Wintereinbruch gut gemeistert. Einige Autofahrer klagten dennoch über nicht geräumte Straßen und lange Staus. Verkehrsunfälle gab es kaum, dafür ist die Havelfähre in Ketzin zur Zeit außer Gefecht gesetzt. Wer kann, geht einfach rodeln und erfreut sich an der weißen Pracht.

Eingefrorener Zug steckt in Oranienburg fest

In Sachsenhausen staute sich am Mittwoch der Verkehr: Ein Zug war laut ersten Erkenntnissen gegen 12.30 Uhr am Bahnhof eingefroren und konnte wegen des technischen Defekts nicht mehr bewegt werden. Dadurch jedoch ließen sich die automatisch gesteuerten Schranken des nahen Bahnübergangs nicht mehr öffnen.

Winter ist der Feind der Bahn

Pech für alle, die auf die Bahn angewiesen sind: Der Prignitz-Express hat schon seit Tagen mit dem Frost zu kämpfen. Viele Züge fahren nur mit Verspätung, mit dem Schnee wurde es noch schwieriger. Auf den Straßen brachten Schnee und Eis dagegen weniger Probleme als in anderen Teilen des Landes, sagt die Polizei. Gekracht hat es vor allem auf der Autobahn.

Temperaturen sollen steigen – das könnte Probleme mit sich bringen

Am Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst in Potsdam (DWD) gegen Abend einen einsetzenden Wetterumschwung. Dann sollen die Temperaturen am Freitag nach dem strengem Frost wieder über den Gefrierpunkt steigen. Dadurch könnte es zu tauendem Schnee und auch zu überfrierender Nässe kommen.

Von MAZonline

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