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Für die Firma eine Verpflichtung

Teltower Betrieb unterstützt MAZ-Aktion Für die Firma eine Verpflichtung

Der Kfz-Meisterbetrieb von Torsten Höricke in Teltow spendet 150 Euro für die geplante Rollstuhlschaukel im Sinnesgarten des Oberlinhauses in Potsdam. Nicht erst mit dieser MAZ-Weihnachtsaktion engagiert sich die Werkstatt für soziale Projekte in der Region. Seit drei Jahren veranstaltet sie jeweils im Sommer den „Rock am Kanal“ für die Kinder- und Jugendhilfe.

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Der Kfz-Meisterbetrieb von Torsten Höricke engagiert sich auch außerhalb der Weihnachtszeit für soziale Projekte.
 

Quelle: H. . Helwig

Teltow.  „Ich finde, es ist eine Super-Idee, diesen Kindern und Jugendlichen eine Schaukel zu schenken“, sagt Torsten Höricke, Geschäftsführer des Kfz-Meisterbetriebes „Meine Werkstatt“ in Teltow, den er vor 22 Jahren selbst gegründet hat. Unternehmen haben seiner Meinung nach in der Region eine Verpflichtung auch für soziale Projekte, sie sollten die Triebfedern für soziales Engagement sein, meint er.

 „Ich hatte in meinen bisherigen Leben großes gesundheitliches Glück und habe geschäftlich viel erreichen können. Ich möchte gern dazu beitragen, dass auch andere sich freuen“, begründet Höricke seine Unterstützung für die diesjährige MAZ-Weihnachtsaktion. Der Kfz-Meisterbetrieb spendet 150 Euro für die Rollstuhlschaukel im Sinnesgarten des Potsdamer Oberlinhauses.

Aber nicht nur zur Weihnachtszeit engagiert sich der Betrieb für die Region rund um Teltow oder auch für andere Hilfsbedürftige. Vor drei Jahren initiierte Torsten Höricke seine eigene Spendenaktion „Rock am Kanal“, die zunächst auf dem Betriebshof in der Oderstraße 20 stattfand. Doch dort ist es längst zu eng geworden für die bis zu 1400 Besucher, die mittlerweile zu den alljährlichen Benefizkonzerten im Sommer kommen, bei denen die Bands kostenlos aufspielen. Die Veranstaltungskosten in Höhe von mehreren Tausend Euro übernimmt dabei jedesmal das Unternehmen selbst. Im kommenden Jahr soll „Rock am Kanal“ am 27. August auf dem Parkplatz an der Knesebeckbrücke in Teltow stattfinden. Schwerpunkt der Aktionen ist immer die Kinder- und Jugendhilfe.

Schon früher verzichtete der Betrieb in einem Jahr mal auf die traditionellen Weihnachtsglückwunschkarten an Geschäftspartner und -freunde und überwies das eingesparte Porto in Höhe von mehr als 750 Euro an den Teltower Hilfeverein „Strohhalm“ oder stattete in einem Fall nach einer Hochwasserkatastrophe eine sächsische Schulklasse komplett mit Unterrichtsmaterial aus. Im Frühjahr 2015 unterstützte die Teltower Werkstatt ein Benefiz-Fußballturnier in Stahnsdorf für die Flüchtlingshilfe.

In einer Doppelgarage mit einer Hebebühne in Ruhlsdorf gründete der gelernte Werkzeugmacher Torsten Höricke am 1. Juni 1993 sein Ein-Mann-Unternehmen, nachdem sein damaliger Betrieb – der VEB Elektronische Bauelemente „Carl von Ossietzky“ Teltow – abgewickelt worden war. Jetzt sind in der Werkstatt 25 Mitarbeiter im Zwei-Schicht-System beschäftigt. Die Werkstatt ist Partner führender Versicherungen. Nach einem mehrjährigen Zwischenstopp auf dem Biomalz-Gelände in Teltow konnte Höricke im Sommer 2011 seinen modernen Firmensitz in der Oderstraße 20 eröffnen.

 Neben der Erneuerung der Ersatzwagenflotte in den beiden zurückliegenden Jahren gehört die Einrichtung eines Reifenlagers mit einer Kapazität für 1000 Radsätzen, mit dem das Unternehmen die Reifensätze seiner Kundenfahrzeuge einlagern kann, in diesem Jahr zu den wichtigsten Investitionen des Kfz-Meisterbetriebes von Torsten Höricke.

Von Heinz Helwig

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