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Mercedes macht das Rennen

Neue Busse für Potsdam Mercedes macht das Rennen

Der Deutsche Konzern bleibt Hauptlieferant für Busse des Potsdamer Nahverkehrsunternehmens ViP. Und er baut seine Fahrzeuge auch noch in Deutschland. 36 der 54 Busse des ViP sind von Mercedes, 18 von Volvo, gebaut in Polen. In der jüngsten Ausschreibung hatten sich auch MAN, Scania und das polnische Unternehmen Solaris beworben.

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Die Fahrer lieben das Cockpit der Mercedes-Busse: Hier tut der Hintern auch nach stundenlangem Fahren noch nicht weh.

Quelle: Foto: Christel Köster

Babelsberg. Im Bus rückt keiner gern nach hinten durch, wenn es voll ist. An den Türen aber wird es dann eng und das Gedrängel groß. Beim Aus- und Einsteigen verzeichnet der Verkehrsbetrieb in Potsdam (ViP) die größten Zeitverluste, weshalb auch viele Fahrer nicht geneigt sind, einem herbei eilenden Kunden nochmal die Tür zu öffnen. Das soll nun anders werden. Die acht neuen Mercedes-Busse – sechs Standard- und zwei Gelenkfahrzeuge – haben hinten eine zusätzliche Fluchttür. Das ist aber nicht die einzige Neuerung. Die Fahrer sind jetzt durch eine Antiaggressionsscheibe gegen Übergriffe von Kunden geschützt. Die neuen Ticketautomaten mit intuitiv leichter Bedienung sind zweisprachig, nehmen neben Hartgeld auch Scheine und Geldkarten. Die neuen Busse brauchen fünf Prozent weniger Kraftstoff, 11000 Liter im Jahr. Sie sind leiser, haben aber wegen der zusätzlichen Tür zwei Sitze weniger als die bisherigen Busse. 2,54 Millionen Euro gibt der Verkehrsbetrieb aus für die neuen Fahrzeuge, die acht alte ersetzen.

Von Rainer Schüler

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