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Öfter mit dem Bus zum Ziel

Mit Gästekarte kostenlos in Gemeinde Schwielowsee fahren Öfter mit dem Bus zum Ziel

Der Erholungsort Schwielowsee will die Verkehrsbelastung reduzieren und mehr günstige Busverbindungen für Touristen und Einheimische anbieten. Um das Projekt umsetzen zu können, hofft die Gemeinde auf Fördergeld. Sie wünscht sich auch mehr Fahrradverleihstationen an Haltepunkten und Bahnhöfen.

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Vom Schwimmbad Caputh lässt sich herrlich der Sonnenuntergang genießen.

Quelle: privat

Schwielowsee. Mit Gästekarte kostenlos im Havelbus 607 den Schwielowsee umrunden, das können Touristen in der Gemeinde schon jetzt. „Dieses Angebot würden wir gerne auf weiteren Strecken in Richtung Potsdam und Werder zum Beispiel mit der Linie 631 ermöglichen“, sagt Schwielowsees Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU). Auch die Einführung einer ganzjährigen Busverbindung von Ferch über Petzow nach Werder wäre sinnvoll. Damit seien Schwielowsee, Werder und Potsdam noch besser verknüpft. Mit einer guten ÖPNV-Verbindung will die Gemeinde Anreize schaffen, dass Einheimische und Gäste öfter auf die Fahrt mit dem eigenen Auto verzichten. Darüber hinaus sollten auch mehr Radausleihstationen entstehen. Bei der Umsetzung ist die Gemeinde aber auf Unterstützung angewiesen, sagt Hoppe. Darum habe man sich mit dem entsprechenden Projekt für die Entwicklung der Region beworben und hofft auf Fördergelder.

Doch nicht nur mit dem Bus soll der Erholungsort gut zu erkunden sein. Auch Lücken im Radwegenetz will man schließen. „Notwendig ist ein Radweg an der Kreisstraße in Ferch über Kammerode als Anbindung zur Landesstraße 90 und entlang der Kreisstraße zum Bahnhof Ferch-Lienewitz und zur Gemeinde Seddiner See und Bundesstraße 2 “, sagt Hoppe. So wären Schwielowsee und Seddiner See besser verküpft und der Spargelhof Klaistow sicher mit dem Rad erreichbar. Die Gemeinde Schwielowsee unterstützt darüber hinaus den Bau einer Fahrradbrücke von Wildpark-West nach Werder.

Bei der Verschönerung des Ortsbildes und der Uferpromenaden in Caputh, Ferch und Geltow will die Gemeinde nicht dem Zufall überlassen. Sie wünscht sich eine Zusammenarbeit mit Wissenschaftlichen Einrichtungen und Landschaftsplanern, damit die Anlagen hübsch anzusehen und gut zu pflegen sind. Nicht weniger wichtig ist für den Erholungsort, dass in Ferch und Geltow öffentliche Toiletten entstehen, sagt Hoppe. In Geltow sollte der Bau bei der künftigen Gestaltung des Parkplatzes Baumgartenbrück an der Bundesstraße 1 schon berücksichtigt werden. Die Kosten je Toilettenanlagen liegen bei annähernd 50 000 Euro.

Ob die Gemeinde für all die Vorhaben auf Förderung vom Land und der EU bauen kann, ist derzeit noch völlig offen. In den vergangenen Jahren haben bereits hunderttausende Euro Förderung die Ortsentwicklung beschleunigt.

Von Regine Greiner

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