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„Kein Luxus, sondern Sicherheit“

Radwegebau in Zehdenick „Kein Luxus, sondern Sicherheit“

Spätestens ab Oktober können Anwohner der Siedlung II auf sicherem Wege nach Zehdenick gelangen. Am Mittwoch fiel der Startschuss für den Radwegebau entlang der viel befahrenen L 21.

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Der Anfang ist gemacht: Arno Dahlenburg und Katrin Lange beim Spatenstich in Siedlung II.

Quelle: Foto: Cindy Lüderitz

Zehdenick. Mehr als zehn Jahre haben die Anwohner der Siedlung II auf diesen Spatenstich gewartet: An der L 21 fiel der Startschuss für den innerörtlichen Radwegebau und damit für den Lückenschluss nach Zehdenick. Verkehrsstaatssekretärin Katrin Lange und Bürgermeister Arno Dahlenburg bewegten an der viel befahrenen Landesstraße symbolisch die erste Erde. Bis Oktober soll das 830 Meter lange Teilstück fertig werden und nahtlos an den bereits 2013 fertiggestellten Bauabschnitt anschließen. Die Baukosten in Höhe von 315 000 Euro teilen sich Land und Kommune. Die Havelstadt trägt einen Eigenanteil von 25 Prozent. Anliegerbeiträge wird es nicht geben, kündigte der Bürgermeister am Mittwoch an.

„Der Neubau ist ein weiterer Schritt zum Ausbau eines straßenbegleitenden Radwegenetzes entlang von Bundes- und Landesstraßen. Mit dem neuen Radweg wird der Schul- und Arbeitsweg für die Bürger deutlich sicherer“, sagte Staatssekretärin Lange. Der Radweg wird in beide Richtungen befahrbar sein. Geplant ist, die Strecke bis Krewelin zu verlängern. Dort gibt es Anschluss an den Radfernweg Berlin – Kopenhagen.

„Für uns ist das kein Luxus, es bedeutet Sicherheit“, sagte Erika Arndt. „Wir hatten immer Angst, auf der Landesstraße zu fahren. Egal, wie dicht man am weißen Streifen bleibt, die Autos fahren einem hier den Hintern ab“, so die Seniorin. Schon vor mehr als zehn Jahren hatten die Bewohner der Siedlung an den Landesbetrieb geschrieben und auf die prekäre Situation aufmerksam gemacht. Damals hieß es allerdings noch, es werde keinen Radweg geben. „Wir sind glücklich, dass er nun bald da ist“, so Arndt.

Für die Stadt ist Siedlung II eines von insgesamt vier Radwegeprojekten. Weitere Lückenschlüsse kündigte der Bürgermeister unter anderem in Badingen (begleitend zur Ortsdurchfahrt) sowie in Zehdenick zwischen dem Bahnübergang Klausdamm und dem Gewerbegebiet Karlshof an.

Von Cindy Lüderitz

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