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Schnee sorgt in Brandenburgs Süden für Unfälle

Polizeibilanz Schnee sorgt in Brandenburgs Süden für Unfälle

Der Schneefall hat vor allem in Brandenburgs Süden für einige Unfälle gesorgt. Im restlichen Teil Brandenburgs ist es am Sonnabend g recht ruhig auf den Straßen geblieben. Es kam kaum zu schwereren Unfällen, die meisten Zusammenstöße endeten glimpflich mit Blechschäden. Am Abend könnte die Situation auf den Straßen kritischer werden.

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Quelle: dpa

Potsdam. AVor allem in Brandenburgs Süden haben sich Schneefall und die niedrigen Temperaturen auf den Straßen bemerkbar gemacht. Die Polizei registrierte dort ungewöhnliche viele Unfälle. In einigen Fällen gab es auch Verletzte.

Im restlichen Teil Brandenburg kam es im Laufe des Samstag zwar auch zu Unfällen. Die meisten endeten aber mit Blechschäden und für die Fahrer glimpfliche.

Im Süden Brandenburg kam es häufiger zu Unfällen

Im Bereich der Polizeiinspektion Cottbus wurden ungewöhnlich viele Unfälle am Samstag registriert. Vor allem auf der Autobahn 13 ging es nur langsam voran. Bei Klein Mehßow (Oberspreewald-Lausitz) wurde eine Frau verletzt, weil sich ihr Wagen bei Eisglätte überschlagen hatte. Auch in Schenkendöbern (Spree-Neiße) und Herzberg (Elbe-Elster) überschlugen sich Autos, es gab auch hier Verletzte.

Lkw-Fahrer wird schwer verletzt

Auf der A13 bei Groß Köris (Dahme-Spreewald) wurde ein Lkw-Fahrer bei einem Zusammenstoß zweier Lastwagen so schwer verletzt, dass er mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Außerdem wurde die A13 in Richtung Dresden gesperrt. Ob die Unfallursache die glatten Straßen waren, konnte noch nicht gesagt werden.

Im Verlauf des Tages registrierte die Regionalleitstelle Lausitz zehn wetterbedingte Einsätze. Angaben dazu, wie oft es gekracht hat, konnte andere Polizeistellen nicht machen. Trotz der vielen Unfälle, sei die Lage angesichts des Wetters recht entspannt, hieß es am frühen Samstag-Mittag aus den Polizeistellen auf MAZonline-Nachfrage.

In Lebus (Märkisch-Oderland) kamen zwei Verletzte ins Krankenhaus, nachdem ihr Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. In Potsdam und in der Prignitz hatten Einsatzkräfte nach Leitstellenangaben mit Rohrbrüchen unter Straßen und in Wohnhäusern zu kämpfen.

Unfall mit drei Leichtverletzten auf der A10

Auf der A10 kam es am Sonnabend auf Höhe des Dreieck Werders zu einem schwereren Unfall. Ein Autofahrer, der in Richtung Frankfurt (Oder) unterwegs war, rutschte mit seinem Wagen von der Straße und landete auf dem Seitenstreifen. Laut Autobahnpolizei sind dabei drei Menschen leicht verletzt worden.

Schnee sorgt für Tempo-Drosselung auf der Autobahn

Am Samstag-Vormittag hatte es in weiten Teilen Brandenburgs zu schneien angefangen. Die Straßen waren aber in den meisten Fällen frei und gut zu befahren. Dennoch: Autofahrer mussten ihr Tempo deutlich drosseln. Auf der Avus, der A 115 , ging es meist nicht schneller als mit Tempo 80 voran. Sonst darf man dort 100 km/h schnell fahren.

Im Laufe des Tages könnte es auf den Straßen aber noch kritischer werden. Denn die Temperaturen steigen an und sollen am Nachmittag über dem Gefrierpunkt liegen, dazu setzt Regen ein. Und der könnte auf den kalten Straßen festfrieren und für Eisschichten sorgen. Autofahrer sollten sich also ab dem späten Nachmittag beziehungsweise dem frühen Abend auf glatte Straßen gefasst machen.

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So ist die Glatteis-Situation in Deutschland

Blitzeis hat in weiten Teilen Deutschlands für spiegelglatte Straßen gesorgt. Größere Unfälle blieben aber bis zum Samstagmorgen aus. Im Schienenverkehr gab es keine Probleme , wie die Deutsche Bahn mitteilte.

In Niedersachsen wurden vier Insassen eines Kleinbusses leicht verletzt, als ihr Fahrzeug in der Nacht nahe Ankum von der Straße rutschte, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei in Gießen zählte 25 Glätte-Unfälle, bei denen ein Gesamtschaden von mehreren zehntausend Euro entstand. Auf der Autobahn 2 nahe Hannover rutschten mehrere Wagen in die Leitplanken. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

In Saarbrücken verwandelten sich die Gehwege innerhalb weniger Minuten in eisglatte Rutschbahnen. „Mehrere Fußgänger fielen hin und taten sich weh“, sagte ein Sprecher der Polizei. In Wiesbaden stürzten mehrere Frauen in hohen Schuhen zu Boden, als sie am Abend ein Theater verließen und auf dem Eis das Gleichgewicht verloren, wie eine dpa-Reporterin berichtete.

Im Schienenverkehr gab es bis zum frühen Morgen keine Probleme. Wie ein Bahnsprecher sagte, rollten die Züge ohne Beeinträchtigung .

Von MAZonline

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