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Vier-Sterne-Camping am Baggersee

Treuenbrietzen bekommt Caravanstellplatz Vier-Sterne-Camping am Baggersee

Freunde von Wohnmobilen erhalten in Treuenbrietzen einen Anlaufpunkt. In direkter Nähe des Baggersees plant Handwerksunternehmer Michael Sommer einen Caravanstellplatz. 150 000 Euro sollen in den Platz mit Vier-Sterne-Standard fließen. Erste Gäste können ab Frühjahr 2017 anrollen.

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Michael Sommer baut am Hans-Grade-Weg in Treuenbrietzen einen Stellplatz für Wohnmobile.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen. Camping in unmittelbarer Nähe des Baggersee – dazu will Michael Sommer Caravanfreunde ab dem nächsten Jahr nach Treuenbrietzen locken. Am Hans-Grade-Weg plant der ortsansässige Inhaber einer Ausbau- und Sanierungsfirma einen Stellplatz für Wohnmobile. „Ursprünglich sollte das Projekt schon zum Sabinchenfest in diesem Sommer abgeschlossen sein“, erzählt der Investor. „Doch gab es im bestehenden Bebauungsplan noch Punkte anzupassen. Also wird der Platz wohl erst im nächsten Frühjahr zur Verfügung stehen“, so Sommer.

Bauaufsicht sieht keine Probleme

In der Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Ortsteilentwicklung ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Sondergebiet „Campingplatz an der B 102“ am Montagabend einstimmig als Empfehlung an die Stadtverordneten gebilligt worden. Die Kosten der Planung trägt allein der Grundstückseigentümer. „Eine Nutzungsänderung im Rahmen des seit 2005 rechtskräftigen B-Planes ’Gewerbegebiet an der B 102’ ist durchaus möglich“, informierte der Treuenbrietzener Bauamtsleiter Christoph Höhne. Im Verfahren abzuklären seien nun beispielsweise Fragen zur Geräuschbelastung, die von angrenzenden Betriebshöfen zweier Baufirmen sowie vom Plangebiet für den Gewerbehof auf dem Gelände des ehemaligen Fahrzeugwerkes ausgehen könnten. „Die Bauaufsicht sieht bei einer Anpassung des rechtskräftigen B-Planes jedoch keine Probleme“, sagt Michael Sommer.

Rundumservice für Wohnmobilfahrer

Er hatte auch das insgesamt rund 3100 Quadratmeter große Areal für den künftigen Caravanplatz bereits im Zuge der Ansiedlung seines Firmenhofes erworben. Investiert werden sollen dort nun rund 150 000 Euro. Geplant sind 18 Stellplätze für Caravane. Die von Hecken abgegrenzten Parzellen werden jeweils über einen Strom- und Wasseranschluss verfügen. Auch eine Entsorgungsstation für Abwasser aus den rollenden Freizeitquartieren ist vorgesehen. Darüber hinaus ist der Bau eines 17 Meter langen Service-Gebäudes geplant. Darin werden Toiletten, Duschen und Waschmaschinenraum sowie womöglich eine Mietwohnung entstehen. „Wir sind selbst gerne mit unserem Wohnmobil unterwegs und wissen daher, was Camper sich wünschen“, erzählt Michael Sommer. Ihm schwebt ein Platz mit Vier-Sterne-Standard vor. „Wenn es gut läuft, kann es später vielleicht auch noch einen Kiosk geben“, kündigt der Investor an. Zunächst jedoch werde der Caravanplatz ohne dauerhaftes Personal mit Hilfe von Automaten betrieben, erklärt Michael Sommer. Er setzt auf Wohnmobil-Touristen, die vor den Toren Berlins oder auf der Durchreise von Skandinavien in den Süden einen ruhigen Anlaufpunkt suchen. „Auch für Berliner, die zum Wochenende mit Kind und Kegel mal ins Grüne rollen, wollen wir den Platz hier anbieten“, erzählt der Bauherr.

Von Thomas Wachs

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