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Wall AG: Von Velten in die Welt

Besuch des Staatssekretärs Wall AG: Von Velten in die Welt

Die Wall AG mit Sitz in Velten sei eindeutig das sichtbarste Unternehmen Brandenburgs, sagte Staatssekretär Thomas Kralinski bei seinem Werksbesuch am Mittwoch in dem renommierten Betrieb in der Ofenstadt.

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Staatssekretär Kralinski (zweiter von links) bei Wall.

Quelle: UG

Velten. Die Wall AG sei eindeutig das sichtbarste Unternehmen Brandenburgs, erklärte Staatssekretär Thomas Kralinski, in Anspielung auf die Produktpalette des Stadtmöblierers, die von Bushaltestellen, über öffentliche Toilettenhäuschen bis hin zu digitalen Werbetafeln in HD-Qualität reicht.

Gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Günther besuchte er am Mittwoch den Firmensitz in Velten, das zum regionalen Wachstumskern gehört. Kralinski, Vertreter des Landes beim Bund und für internationale Beziehungen zuständig: „Wall ist ein Hightech-Unternehmen, dessen Produkte in der ganzen Welt gefragt sind.“ Besonders froh sei er, dass Wall durch die Kombination der Bereiche Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Wartung die komplette Wertschöpfungskette abdecke. Kralinski: „Das ist vorbildlich.“

Allein 60 deutsche Städte sind mit Stadtmöbeln von Wall ausgestattet. „Maßgeschneidert“, so Wall-Regionalmanager Stefan Engelmann. „Trotz Hightech zeichnet uns der Manufakturgedanke aus.“ Die Geschäfte liefen so gut berichtet Michael Wittner, technischer Direktor bei Wall, dass man derzeit im Zweischichtsystem produziere, stets auf der Suche nach Fachkräften. Zu den 250 Mitarbeitern kommen jährlich 25 Auszubildende und Flüchtlinge, die ein Praktikum absolvieren.

Trotzdem käme die Weiterentwicklung der Produkte nicht zu kurz. Digitalisierung und Vernetzung sind dabei die Hauptschlagworte. Die sogenannten digitalen Citylight Poster, in Velten entwickelt und produziert, seien europaweit ein Novum, so Wittner. Doch das klassische Plakat bleibe das „Brot- und Butter-Geschäft“ und sterbe auch zukünftig nicht aus.

Von Ulrike Gawande

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