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Bahn will Flughafen BER verklagen

Es geht um 70 Millionen Euro Bahn will Flughafen BER verklagen

Dem geplanten Hauptstadtflughafen BER droht eine Millionenklage durch die Deutsche Bahn. Es geht dabei um 70 Millionen Euro. Es nicht das erste Mal, dass der Flughafen in Schönefeld von der Bahn verklagt wird. Deswegen reagiert man beim BER auch entsprechend gelassen.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Schönefeld. Wegen der Verzögerungen beim Bau des Hauptstadtflughafens droht der Betreibergesellschaft einem Medienbericht zufolge erneut eine Klage in Millionenhöhe. Die Deutsche Bahn habe eine Kanzlei damit beauftragt, eine Schadenersatzklage zu formulieren, berichtete die „Bild am Sonntag“. Es gehe um bis zu 70 Millionen Euro für Einnahmeausfälle und Instandhaltungskosten.

Die Bahn wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. Ein Sprecher der Flughafengesellschaft sagte: „Wir sehen einer möglichen juristischen Auseinandersetzung gelassen entgegen.“ Er betonte das Wort „möglich“, denn: „Wir wissen nicht, ob es dazu kommt.“

Im vergangenen Jahr hatte Air Berlin eine Schadenersatzklage fallengelassen. Im Gegenzug hatte der Flughafenbetreiber seinem wichtigsten Kunden weniger als zwei Millionen Euro überwiesen. Die Fluggesellschaft hatte ursprünglich 48 Millionen Euro verlangt.

Der Bahn entgehen durch die immer wieder verschobene Eröffnung des BER Trassenentgelte. Zudem müssen regelmäßig leere Züge durch den unterirdischen Bahnhof fahren, damit sich kein Schimmel bildet.

Von MAZonline

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Luftbilder vom Flughafen BER

Der Berliner Flughafen BER in Schönefeld aus der Luft. Seit 2006 wir der neue Hauptstadtflughafen gebaut. Mitte Juni 2012 sollte dort der Flugbetrieb aufgenommen werden, doch technische und organisatorische Probleme verzögerten die Eröffnung auf (bisher) unbestimmte Zeit hinaus.