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25 Jahre unterm Dach der Gewo

Tag der offenen Tür bei Granseer Wohnungsgesellschaft 25 Jahre unterm Dach der Gewo

Mehr als 1000 Wohnungen sind im Bestand des Unternehmens, das Wohnungen im Amt Gransee und Gemeinden sowie im Löwenberger Land anbietet, bewirtschaftet und weitere Immobilie verwaltet. 28,8 Millionen Euro sind investiert worden.

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Marion Schönberg und Jörg Reinke.

Quelle: Stefan Blumberg

Gransee. Kleine Wohnungen, große Wohnungen, modernisierte Wohnungen, bezahlbare Wohnungen, lange Sprechzeiten, technische Hilfe aus erster Hand – die Gewo Gransee ist erster Ansprechpartner, wenn es im Amt Gransee und im Löwenberger Land um ein Dach über dem Kopf geht. Am Donnerstag wird das Unternehmen 25 Jahre alt, „am Freitag ab 13 Uhr wollen wir beim Tag der offenen Tür unsere Mieter feiern“, sagt Geschäftsführerin Marion Schönberg.

Es waren 25 bewegte Jahre. „Besonders der Anfang war sehr spannend“, sagt Jörg Reinke, der von Beginn an Aufsichtsratsvorsitzender ist. „Wir haben innerhalb von fünf Monaten eine Gesellschaft gegründet und die Bewirtschaftung der Wohnungen übernommen. In so einem kurzen Zeitraum wäre das heute undenkbar.“ Zuvor hatten die Immobilien zum VEB K Gebäudewirtschaft Zehdenick gehört.

Das damalige Stammkapital betrug 50 000 DM, heute liegt es bei 19,7 Millionen Euro. Erst drei Jahre nach der Gründung der Gewo erfuhren Geschäftsführung und Aufsichtsrat, dass auf dem Unternehmen zirka 13 Millionen DM Altschulden lasteten. „Die haben uns 12, 13 Jahre intensiv beschäftigt. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht insolvent gehen“, sagt Jörg Reinke. 20 Prozent des Wohnungsbestandes mussten veräußert werden. Der verbliebene Bestand sollte saniert werden. Eine langwierige, finanzielle Gratwanderung. Von den Altschulden sind noch 1,9 Millionen Euro abzuzahlen. Das dauert noch einige Jahre.

Die Gewo bewirtschaftet heute 1019 eigene Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Zudem ist sie Verwalter von 202 Einheiten für private Eigentümer. 93 Prozent der Wohnungen sind saniert. „Bei den restlichen müssen wir nach der Wirtschaftlichkeit gucken“, sagt Marion Schönberg. „Und es gibt auch noch Wohnungen mit Ofenheizung. Manche Mieter wollen das so.“

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28,8 Millionen Euro Eigenmittel sind in dem Vierteljahrhundert in den Wohnraum investiert worden. Die durchschnittliche Miete liegt bei 4,31 Euro pro Quadratmeter (kalt). Beste Zahlen hat die Gewo beim Leerstand: knapp fünf Prozent. „Ein sehr guter Wert. In anderen Regionen liegt er bei 20 bis 40 Prozent“, sagt Jörg Reinke. Elf Wohnungen sind aktuell mit Familien von Asylbewerbern vermietet.

Wenn am Freitag gefeiert wird, begehen auch Heike Perschke, Jeannette Hillmann und Detlef Kalmutzke ein Jubiläum. Sie sind als einzige der elf Mitarbeiter von Anfang an dabei. Jörg Reinke sieht die Gewo als eine Erfolgsgeschichte an, „die es ohne den sehr gut arbeitenden Aufsichtsrat so nicht gegeben hätte“. In gleicher Weise lobt Marion Schönberg ihr gesamtes Team. In einem sind sich beide einig: „Ohne die Mieter würde es natürlich gar nicht funktionieren.“

Von Stefan Blumberg

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