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340 Wohnungen mit Fernwärme versorgt

Umweltschonende Energieversorgung in Babelsberg 340 Wohnungen mit Fernwärme versorgt

Ein weiterer Baustein der Potsdamer „Energiewende“ ist gesetzt: In der Paul-Neumann-Straße in Babelsberg sind 340 Wohnungen und 13 Gewerbebetriebe jetzt mit der umweltschonenden Fernwärme versorgt worden. Zuvor musste ein altes Heizhaus aus dem Jahr 1929 umgebaut werden.

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Die EWP-Geschäftsführer Wilfried Böhme (links) und Holger Neumann.

Quelle: bos

Babelsberg. Im November 2015 hat die Energie und Wasser Potsdam (EWP) die Fernwärmebaumaßnahme in der Paul-Neumann-Straße fertiggestellt. Seit Jahresbeginn wurden hier nach Angeben des Unternehmens rund 1800 Meter Fernwärmeleitungen sowie neue Hausanschlüsse verlegt. „Die Wohnungsgenossenschaft „Gewoba eG Babelsberg“ ist nunmehr vollständig an die Potsdamer Fernwärme angeschlossen“, sagt EWP-Sprecher Stefan Klotz. Sie sei die zweite Potsdamer Wohnungsgenossenschaft, die zu 100 Prozent mit Fernwärme von der EWP versorgt werde.

Die Geschäftsführer der EWP, Wilfried Böhme und Holger Neumann, sagen, dass dies ein „wichtiges, gemeinsames Projekt der EWP und der „Gewoba eG Babelsberg“ in Sachen klima- und umweltschonende Wärmeversorgung“ sei. Die Verdichtung des Potsdamer Fernwärmenetzes sei ein wichtiger Mosaikstein des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Landeshauptstadt Potsdam und ein weiteres Projekt des Energiekonzeptes „Strategie EWP 2020“.

Die „Gewoba eG Babelsberg“ hatte ihre Genossenschaftswohnungen bereits seit mehreren Jahrzehnten mit Heizwärme und Warmwasser über ein Nahwärmenetz versorgt. Das 1929 gebaute Heizhaus arbeitete auf Kohlebasis und seit 1992 mit Heizöl. Im Rahmen der EWP-Baumaßnahme wurde die Kesselanlage durch eine moderne Fernwärmeversorgung abgelöst. Zuvor hatte die EWP im Auftrag der Wohnungsgenossenschaft ein Jahr lang Messungen des tatsächlichen Verbrauchsverhaltens sowie der Leistungswerte durchgeführt. In der Umstellungsphase stand der Vertrieb der EWP den Mietern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Vorstandsvorsitzende Technik/Bau der Gewoba, Manfred Bischoff, sagte: „Aus Gründen der Optimierung unserer Wärmeversorgung und aus Umweltschutzgründen sind wir diesen Schritt gegangen und haben für insgesamt 340 Wohnungen und 13 Gewerbeeinheiten die bisherige Heizung durch die umweltschonende Fernwärme ersetzt.“

Die Fernwärme wurde von der Großbeerenstraße über die Kleine Straße an das Wohngebiet Paul-Neumann-Straße herangeführt.

Von MAZonline

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