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Mathe überm Säulengang

Studie zur Erweiterung der Zille-Schule Mathe überm Säulengang

Das Stahnsdorfer Architekturbüro Kuschel hat eine Machbarkeitsstudie vorgelegt, wie die Zille-Grundschule im Ort erweitert werden könnte. Ein „Runder Tisch zur Schulentwicklung in Stahnsdorf“ hatte der Gemeinde empfohlen, aufgrund steigender Schülerzahlen infolge neuer Wohngebiete und Flüchtlingskinder die Anzahl der Klassen in den Grundschulen zu erhöhen.

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Der alte Säulengang der Heinrich-Zille-Grundschule in Stahnsdorf soll abgerissen und durch eine neue Stahlbetonkonstruktion ersetzt werden, die zwei Stockwerke tragen kann (rechts).
 

Quelle: Büro Kuschel

Stahnsdorf.  Die Grundschule „Heinrich Zille“ in Stahnsdorf könnte mit einem weiteren Anbau mehr Schüler aufnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das Stahnsdorfer Architekturbüro Kuschel in einer Machbarkeitsstudie. Die Gemeindeverwaltung hatte das Büro nach einem Gemeindevertreterbeschluss vom April 2015 mit einer Prüfung beauftragt, inwieweit die Aufnahmekapazität der Schule erweitert werden kann. Ein „Runder Tisch zur Schulentwicklung in Stahnsdorf“ hatte empfohlen, aufgrund zu erwartender steigender Schülerzahlen infolge neuer Wohngebiete und der Flüchtlingskinder die Anzahl der Klassen in den Grundschulen zu erhöhen.

Nachdem bereits vor Jahren ein Teilgebäude der Schule aufgestockt worden war, sieht Architektin Sibylle Kuschel in einem Umbau des Säulenganges an der Schule die einzige Möglichkeit, weitere Unterrichtsräume zu schaffen. Der sanierungsbedürftige Säulengang müsste durch eine neue Stahlbetonkonstruktion ersetzt werden, die zwei weitere Geschosse tragen kann. Damit ließen sich sechs zusätzliche Klassenräume und vier Förderräume sowie die dazugehörigen sanitären Einrichtungen und Garderoben schaffen. Die beiden Stockwerke sollten in Massivbauweise errichtet werden, empfiehlt die Studie. Um den Anbau an die vorhandenen Gebäude der Schule anzuschließen, könnten Fenster zu Durchgängen durchbrochen werden, heißt es. Die Übergänge zwischen altem Gebäudebestand und neuem Anbau sollen barrierefrei ausgeführt werden. Die neuen Klassenräume wären zudem über einen vorhandenen Personenaufzug erreichbar.

Die Baukosten für den Anbau schätzt die Architektin vorerst grob auf knapp 2,1 Millionen Euro. Für unvorhersehbare Maßnahmen sollte die Gemeinde eine Reserve von 50 000 Euro einplanen. Wenn sich die Gemeindevertreter für den Anbau entscheiden können, sollten die Baumaßnahmen zu Beginn von Sommerferien mit dem Abriss des alten Säulenganges und der Errichtung des Rohbaus soweit vorangebracht werden, dass zum neuen Schuljahr die Außen-WCs sowie die Horthalle unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen wieder zugänglich sind. In einer Rücksprache mit der Bauaufsicht des Kreises habe diese das Vorhaben als genehmigungsfähig eingeschätzt, sagt Kuschel.

Von Heinz Helwig

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