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Bauherrenpreis für Elstaler Eisenbahnersiedlung

Auszeichnung für Kleinod Bauherrenpreis für Elstaler Eisenbahnersiedlung

Seit 2013 wird die Eisenbahnersiedlung in Elstal behutsam saniert. Nun wurde die Deutsche Wohnen als Bauherrin für die Wiederherstellung des städtebaulichen Kleinods in Berlin geehrt

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Blick auf ein saniertes Haus in der Eisenbahnersiedlung.

Quelle: privat

Elstal. Bei einer feierlichen Preisverleihung ist die Deutsche Wohnen vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem Bund Deutscher Architekten (BDA) und dem Deutschen Städtetag am Montag mit einem Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung 2015 geehrt worden. Die Jury zeichnete damit die denkmalgerechte Bestandssanierung der historischen Eisenbahnersiedlung in Elstal aus.

„Das Motto des Deutschen Bauherrenpreises lautet ’Hohe Qualität – Tragbare Kosten’. Diesen Anspruch verwirklichen wir bei der Entwicklung unserer Bestände“, erklärte Michael Zahn, Geschäftsführender Vorstand der Deutsche Wohnen AG. „Die Deutsche Wohnen investiert umfangreich und gezielt in die Weiterentwicklung ihres Bestands und verfügt über ausgezeichnete und über Jahrzehnte gewachsene Kompetenz bei Sanierung und Neubau. Insbesondere dem Denkmalschutz fühlen wir uns verpflichtet.“

2013 war mit der Sanierung begonnen worden. Rund 15 Millionen investiert die Deutsche Wohnen insgesamt. Zwei Drittel der 130 Wohnungen waren in diesem Herbst geschafft und wieder bewohnt. 2016 sollen die Arbeiten beendet werden. Der Wustermarker Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) zeigte sich sehr erfreut über den Preis. „Wir haben mit dafür gesorgt, dass der Antrag eingereicht wird“, sagte er. Die Auszeichnung sei Ansporn, dass solche großen Projekte angegangen werden können. Er hoffe auf weitere Zusammenarbeit mit der Deutschen Wohnen.

Bei der Preisverleihung vor rund 150 Gästen und in Anwesenheit von Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, nahmen Stefan Degen, Geschäftsführer der Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH (DWCF), und Klaus Zahn, Leiter Neubau, Projektentwicklung der DWCF, den Preis im Hotel „Pullmann Schweizerhof“ in Berlin entgegen. Die Jury unter dem Vorsitz von Jochen König, Architekt BDA, zeigte sich beeindruckt von der vorbildlichen Sanierung des Ensembles und würdigte insbesondere, dass es der Deutsche Wohnen gelungen ist, den ursprünglichen Charakter der Siedlung wiederherzustellen und dies mit einer weitreichenden energetischen Sanierung zu verbinden.

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Die Deutsche Wohnen hatte 2013 begonnen, die historische Eisenbahnersiedlung in Elstal denkmalgerecht zu sanieren. Trotz denkmalschutzbedingter Auflagen und Restriktionen wurden die Gebäude umfangreich energetisch saniert und damit der Primärenergiebedarf und die Emissionen der Siedlung um über 60 Prozent reduziert. Zusätzlicher Wohnraum wurde durch den Ausbau von Dachgeschossen geschaffen. Bei allen Maßnahmen an den Beständen der historischen Eisenbahnersiedlung arbeitet die Deutsche Wohnen sehr eng mit der Denkmalpflege zusammen. Als Eigentümer von rund 30.000 Wohneinheiten unter Denkmalschutz – darunter vier der weltberühmten Unesco-Siedlungen der Berliner Moderne – verfügt die Deutsche Wohnen über langjährige Erfahrung in der Sanierung denkmalgeschützter Wohnungen.

„Mit der Sanierung geben wir einer architekturhistorisch besonders wertvollen Siedlung ihre alte Identität wieder und schaffen gleichzeitig neuen, dringend benötigten Wohnraum vor den Toren von Berlin. Die hohe Qualität der Siedlungsarchitektur schafft Mehrwert für unsere Mieter, die Gemeinde Wustermark sowie die Deutsche Wohnen,“ sagte Stefan Degen. „Wir haben dieses Ensemble in äußerst schlechtem Zustand übernommen, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren externen Planern und Handwerksfirmen aus der Region wiederbelebt – und damit langfristige Werte geschaffen.“

Ziel der Sanierung sei es, die denkmalgeschützte Siedlung in ein lebendiges Wohnquartier für Jung und Alt mit einem ganz besonderen historischen Ambiente zu verwandeln. Die große Nachfrage nach den sanierten Wohnungen belegt die hohe Qualität und den besonderen Charme der Siedlung. Alle Mieter, die bereits zuvor in den Wohnungen lebten, konnten gehalten und die leer stehenden, sanierten Wohnungen innerhalb kürzester Zeit neu vermietet werden.

Von MAZonline

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