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Berliner bauen Stadtvillen am Sportpark

Exklusive Eigentumswohnungen mit Seezugang Berliner bauen Stadtvillen am Sportpark

Wo einst in Potsdam 52 Olympiasieger lebten und trainierten, baut die Berliner Recona Holding GmbH ab Anfang nächsten Jahres 28 exklusive Eigentumswohnungen. Im Sommer 2017 können die ersten Mieter zwischen Zeppelinstraße und dem öffentlichen Uferweg am Templiner See einziehen.

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Die 28 Wohnungen sollen im Sommer 2017 fertig sein.

Quelle: privat

Potsdam . 28 Exklusive Eigentumswohnungen will die Berliner Recona Holding bis zum Sommer 2017 am Sportpark in der Zeppelinstraße 116 bauen. Wo einst 52 Olympiasieger lebten und trainieren, deren Wohnheim inzwischen abgerissen ist, entstehen ab Anfang nächsten Jahres vier Stadtvillen nur einige Meter entfernt vom öffentlichen Uferweg am Templiner See.

Im Sommer 2017 können die ersten Eigentümer einziehen, bestätigt der Geschäftsführer der Gesellschaft, Ralf Eric Nestler, auf Nachfrage der MAZ. „Wir haben das 3400 Quadratmeter große Baugrundstück erst vor zwei Monaten von der Kimos Projektentwicklung GmbH erworben und wollen nun am 14. November schon das Bauschild am Standort nahe dem Luftschiffhafen enthüllen“, kündigt Nestler an. Das Unternehmen will annähernd 10 Millionen Euro investieren.

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Nur von den vier Wohnungen im Pentgeschoss aus kann man im Winter durch die unbelaubten Baumkronen auf den Templiner See schauen, sagt Nestler. „Der Standort nahe am See, unweit vom Luftschiffhafen und der Pirschheide mit guter Erschließung zur Zeppelinstraße dürfte für Interessenten attraktiv sein.“ Ein eigener Privatweg soll künftig die Bewohner direkt an den Templiner See führen. Der öffentliche Uferweg bleibt davon unberührt, betont Nestler.

Aber mit den ausschließlich Drei-Raum-Wohnungen mit Balkon in der Nachbarschaft zum Olympiastützpunkt könnten die Bewohner sozusagen als Zaungäste dabei sein, wenn die besten Sportler des Landes sich auf sportliche Höhepunkte vorbereiten. „Die mitreißende Energie liegt hier förmlich in der Luft“, scherzt der Geschäftsführer.

Die Recona Holding kennt sich aus mit dem Bauen am Wasser. Sie ist seit 2012 am Großen Zernsee in Werders Havelauen aktiv. Das bis zur Wende von den russischen Streitkräften genutzte Gelände wird seit 1993 von Investoren in Abstimmung mit der Stadt Werder entwickelt. Inzwischen leben dort fast 3000 Menschen, zahlreiche Betriebe haben sich angesiedelt.

Die Stadt Werder will bis 2017 die Blütentherme vollenden, auch wenn sie sich gerade von ihrem Baupartner trennt. Weil in Werders neuem Stadtteil ein Einkaufszentrum fehlte, startete die Recona mit dem Bau des Centers und ließ 128 Eigentumswohnungen am Hafen folgen. Auch das neue Seniorenheim hat die Berliner Gesellschaft inzwischen vollendet. Am nächsten Sonnabend wird Einzug gefeiert – wenn in Potsdam das Bauschild für die Wohnungen am Sportpark enthüllt wird.

Von Regine Greiner

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