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Betreutes Wohnen am Markt

Havelsee baut Seniorenwohnungen Betreutes Wohnen am Markt

Mit einer Millioneninvestition reagiert die Stadt Havelsee auf den demografischen Wandel. So soll im kommenden Jahr auf dem brach liegenden Grundstück in der Marktstraße 14 ein Neubau für betreutes Wohnen entstehen. „Die Stadt möchte ihren Einwohnern auch im Alter eine Perspektive in gewohnter Umgebung aufzeigen“, sagte Bürgermeister Günter Noack der MAZ.

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Die Marktstraße 14 wird bald zur Baustelle für eine betreute Wohnanlage.

Quelle: Foto: BÜR

Pritzerbe. Mit einer Millioneninvestition reagiert die Stadt Havelsee auf den demografischen Wandel. So soll im kommenden Jahr auf dem brach liegenden Grundstück in der Marktstraße 14 ein Neubau für betreutes Wohnen entstehen. „Damit bleiben wir unserem Leitbild treu. Die Stadt möchte ihren Einwohnern auch im Alter eine Perspektive in gewohnter Umgebung aufzeigen“, sagte Bürgermeister Günter Noack der MAZ.

Aus der Idee ist inzwischen ein Projekt mit Bauantrag geworden. Sobald der Landkreis die Genehmigung erteilt, will die Kommune die Finanzierung festzurren. „Dann wird sich die Stadt um Fördermittel bemühen“, so Bürgermeister Noack. Er sei dankbar dafür, dass die Abstimmungen mit den Nachbarn positiv verlaufen seien. Bauvorschriften machten die Einholung von Zustimmungen erforderlich.

Rund eine Million Euro teuer

Die Gesamtkosten inklusive Planung belaufen sich auf rund eine Million Euro. Das Grundstück selbst befindet sich in kommunaler Hand. Der Plan sieht die Errichtung eines Zweigeschossers mit ausgebautem Dachgeschoss und Fahrstuhl vor. Insgesamt sind elf Einraumwohnungen und zwei Zweiraumwohnungen vorgesehen. Ziel ist es, dass die ersten Mieter im Spätherbst 2016 in den Neubau einziehen können.

Service

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Die Stadt ist Bauherr und Investor. Die Bewirtschaftung der Wohnungen übernimmt die in Brandenburg ansässige Hauskrankenpflege Nora. „Wir wurden bereits in die Planung eingebunden. Aus Erfahrung ist schon heute bekannt, dass die Nachfrage groß ist“, sagte Cornelia Schwarz-Kröger von der Nora-Geschäftsführung auf Nachfrage. Auf einem Nachbargrundstück betreibt Nora bereits eine kleine Wohnanlage für Senioren, die neben der Kaltmiete und einem Betriebskostenvorschuss eine Betreuungspauschale entrichten. Die bisherige Anlage, die zu DDR-Zeiten als Kindereinrichtung konzipiert war, werde mit Fertigstellung des Neubaus saniert und weiter genutzt, kündigte Schwarz-Kröger an. Die Hauskrankenpflege kann auf eine Warteliste von 17 Personen verweisen – Tendenz steigend.

Geht es nach Bürgermeister Noack könnten die betreuten Wohnungen in Pritzerbe zu einem Modell für den Ortsteil Fohrde werden. Dann vielleicht in anderer Form als Wohnmodule die flexibel und erweiterbar sind. Als möglichen Standort schwebt dem Stadtoberhaupt die Ziegelstraße vor, wo einst ein Bebauungsplan vorgesehen war, der aber nie realisiert wurde.

Von Frank Bürstenbinder

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