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Borkwalde nimmt sich Beispiel an Freienthal

Dorfgemeinschaftshaus soll errichtet werden Borkwalde nimmt sich Beispiel an Freienthal

Die 1500 Einwohner von Borkwalde wünschen sich schon lange einen Treffpunkt in der Ortsmitte. Als Vorbild soll der „Dorfpalast“ von Freienthal dienen. Doch was dort Luxus für 380.000 Euro ist, wäre in der Waldgemeinde das Sparmodell. Und vor Ort hätten die Bürger noch ein paar Wünsche mehr.

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Der Dorfpalast Freienthal ist das Vorbild für die Bortkwalder Pläne

Quelle: Andreas Koska

Borkwalde. Das Dorfgemeinschaftshaus Freienthal könnte als Vorbild für ein Begegnungszentrum in der Borkwalder Ortsmitte dienen. In der Waldgemeinde ist ermittelt worden, dass etwa 300.000 Euro dafür zur Verfügung stehen würden, falls nicht noch zusätzlich Fördergeld akquiriert werden kann. So beschränken sich die Vorstellungen für den lang ersehnten Treffpunkt auf eine Variante, die nötigenfalls aus eigener Kraft machbar scheint.

In Freienthal hat das Gemeindehaus etwa 380.000 Euro gekostet. Vor Ort wird es aufgrund der großzügigen Bauweise von den 250 Einwohner gern „Dorfpalast“ genannt. Vor kurzem besichtigte eine kleine Delegation um Renate Krüger (Die Linke) das Gebäude bei den Nachbarn. „Es ist sehr schön und für uns vorstellbar“, lautete danach das Fazit der Bürgermeisterin von Borkwalde.

Einwohnerzahl verdreifacht

Gleichwohl der Ort seit 25 Jahren stetig wächst und sich die Einwohnerzahl auf 1500 fast verdreifacht hat, fehlt beispielsweise ein Tagungsort für die Gemeindevertretung. Das Ortsparlament kommt in der Regel in der Kindertagesstätte „Regenbogen“ zusammen. Auch Vereine und Gruppen suchen ein Domizil, wie es anderenorts für solche Zwecke vorhanden ist.

Marion Urban (Notgemeinschaft) hatte eigentlich empfohlen, zwei Varianten zu entwickeln. „Eine mit Förderung und eine abgespeckte, die nur mit Eigenmitteln realisiert werden kann“, so die Bauausschussvorsitzende. Im November soll die Planung in Auftrag gegeben werden.

Wer kommt als Betreiber infrage?

Auf jedem Fall wird wohl die angestrebte Integration einer ebenfalls sehr gewünschten Verkaufseinrichtung entfallen. „Es ist aufgrund der Förderrichtlinien und der Haushaltslage nicht möglich“, erläuterte Monika Augele (Die Linke). Der Ortsentwicklungsausschussvorsitzenden obliegt jetzt die Aufgabe, ein schlüssiges Konzept für den Betrieb zu entwickeln. Dabei soll neben den Nutzungsmöglichkeiten dargestellt werden, wer als Betreiber in Frage kommt.

Das festzulegen wird wohl noch dauern, während die Ansprüche schon mal formuliert worden sind. So besteht der Wunsch einen Multifunktionsraum zu haben, in dem etwa 100 Personen bequem Platz finden können. Daneben soll es ein Bürgermeisterzimmer sowie drei bis vier kleinere Räume für Vereine und Seminare geben. Eine Küche müsse ebenso integriert werden wie einen Jugendklub. Im Außenbereich wünscht man sich eine Bühne sowie einen Platz für Sportgeräte und Freiluftaktivitäten.

Das Gemeindezentrum soll auf einer gemeindeeigenen Fläche am Astrid-Lindgren-Platz entstehen.

Von Andreas Koska

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