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Busparkplatz wird Baugebiet

Zur Zukunft der Rathenower Buga-Stellflächen Busparkplatz wird Baugebiet

Die drei Buga-Parkplätze in der Stadt Rathenow haben ihre Schuldigkeit getan. Während die beiden Stellflächen auf der Südseite des Hauptbahnhofs und in der Kleinen Waldemarstraße Freiflächen bleiben, ist der Busparkplatz in der Baderstraße für eine Wohnbebauung vorgesehen.

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Hier parkten die Buga-Busse. Das Recyclingmaterial in der Baderstraße wird entfernrt und Rasen angesät. Später könnten hier Wohnhäuser entstehen.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Leer und öd, so päsentiert sich die Freifläche südlich des Rathenower Hauptbahnhofs dieser Tage. Wo während der Buga an Spitzentagen hunderte Autos von Gartenschau-Besuchern standen, herrscht nun gähnende Leere. Der Buga-Zweckverband hat die Kassenhäuschen und sonstiges Mobiliar weggeräumt, geblieben sind die Holzhackschnitzel, mit der die rund sieben Hektar große Wiese befestigt worden war. Und diese sollen liegen bleiben. „Es wäre zu aufwendig, die Schnitzel von der Oberfläche zu entfernen“, sagt Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus. Und da sie niemanden störten, lasse man sie eben liegen. Um einen offiziellen Parkplatz handele es sich seit dem Ende der Buga nicht mehr, die Fläche werde künftig weder bewirtschaftet noch gepflegt.

Ähnlich wird mit dem Ausweichparkplatz am westlichen Ende der Kleinen Waldemarstraße verfahren. Wo einst ein schäbiger Garagenkomplex stand, war die nach dem Abriss frei gewordene Fläche ebenfalls mit Holzhackschnitzeln befestigt worden. Das als Überlastungsparkplatz konzipierte Areal wurde so gut wie nie benötigt und wird bleiben, wie es ist.

Erst Wiese, dann Baugebiet

Hand angelegt wird allerdings an das Karree in der Burgstraße/Ecke Baderstraße. Das rund ein Hektar große Grundstück war für die Buga zum Bus-Parkplatz umfunktioniert worden. Das Recyclingmaterial, mit dem der Boden verfestigt wurde, soll nach Auskunft von Matthias Remus noch in diesem Jahr aufgenommen und abtransportiert werden. Das Areal wird danach zur Rasenfläche verwandelt. Auf mittlere Sicht sollen hier Wohnhäuser entstehen. „Die baurechtlichen Voraussetzungen sind geschaffen, das Gebiet ist erschlossen“, sagt Remus. Die Stadt werde nun beginnen, die Grundstücke zu vermarkten. Es hatte in den vergangenen Jahren immer mal wieder Anfragen von Interessenten gegeben, die mit Verweis auf die Buga-Zwischennutzung vertröstet werden mussten. Jetzt ist der Weg für Bauherren frei.

 

Von Markus Kniebeler

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