Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Das war die letzte Chance

Städtebauförderung in Blumenthal Das war die letzte Chance

Drei markante Türme – Kirchturm, Wasserturm und Holzaussichtsturm – sind als Fassadenmalerei am Kreuzdamm in Blumenthal verewigt. Sie entstand innerhalb der Städtebauförderung. Die ist nun mit diesem letzten Projekt abgeschlossen. Der Entwurf für die Fassadenmalerei wurde bereits Ende 2013 gebilligt.

16909 Blumenthal 53.0654135 12.3192961
Google Map of 53.0654135,12.3192961
16909 Blumenthal Mehr Infos
Nächster Artikel
Laubentsorgung gekippt – Anwohner sollen ran

Am Kreuzdamm in Blumenthal grüßt jetzt eine Fassadenmalerei Einwohner und Gäste.

Quelle: Christamaria Ruch

Blumenthal. Das letzte Projekt innerhalb der Städtebauförderung Blumenthal konnte vergangene Woche in dem Ort zum Abschluss gebracht werden. Die drei markanten Türme – Kirchturm, Wasserturm und Holzaussichtsturm – sind im Rahmen einer Fassadenmalerei verewigt. Der gelb leuchtende Hausgiebel am Kreuzdamm in Blumenthal bildet dafür die Kulisse. Eine Malerfirma aus Jabel führte den Auftrag aus.

Bereits im Dezember 2013 gaben die Mitglieder im Ortsbeirat grünes Licht für den Entwurf aus der Feder des Blumenthaler Kunstmalers Detlef Glöde. Allerdings verstrichen noch gut zwei Jahre, bis der Beschluss in die Tat umgesetzt wurde. Das Förderprogramm Städtebauförderung läuft zum Jahresende aus.

Daher war dies zugleich die letzte Gelegenheit, noch bereit stehende Fördermittel aus diesem Programm zu verwenden. Dies teilte Andrea Asse, Bauamtsleiterin der Gemeinde Heiligengrabe, auf MAZ-Nachfrage mit. „Diese Fassadengestaltung bildet zugleich das Abschlussbild im Rahmen der Städtebauförderung in Blumenthal“, so Asse weiter. Angaben zur Kostenhöhe sowie zu den Gründen für die späte Ausführung ließ sie offen.

Zu DDR-Zeiten zierte der Wasserturm das Siegel der Gemeinde

Bis 2012 befand sich am Kreuzdamm in Blumenthal die ehemalige Gaststätte „Zwei Linden“. Auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung verschwand 2013 ein weiteres Gebäude von der Bildfläche. Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, regte damals an, diese Flächen neu zu gestalten. Die hohen Türme stehen seit langem sinnbildlich für Blumenthal. Bereits zu DDR-Zeiten zierte der Wasserturm das Siegel der damaligen Gemeinde Blumenthal. Unter den drei Türmen läuft der Schriftzug Blumenthal/Mark entlang.

Und die drei Wörter „Besinnen, Bewahren, Bewegen“ regen zum Nachdenken an. Ortsvorsteherin Bettina Teiche gab dem Kunstmaler Detlef Glöde vor zwei Jahren Impulse für die Wortwahl. „Bewahren steht etwa für die Hohe Heide, in der sich der Aussichtsturm befindet und wo sich viele gegen die geplanten Windräder zur Wehr setzen“, sagte Teiche. Die Kirche als Dorfmittelpunkt steht somit für „Besinnen“. Und: „Bewegen ist auch als Wunsch zu verstehen, dass der Bahnverkehr erhalten bleibt.“

Von Christamaria Ruch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Bauen & Wohnen


Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg