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Nuthetal hat 56 neue barrierefreie Wohnungen

Die ersten Mieter ziehen ein Nuthetal hat 56 neue barrierefreie Wohnungen

Die Kleinmachnower Wohnungsgesellschaft Gewog hätte die 56 Quartiere drei Mal vergeben können, so viele Bewerbungen gab es für die altersgerechten Wohnungen, die in Bergholz-Rehbrücke gebaut wurden. In den ersten Wohnblock ziehen die Mieter bereits ein. Das zweite Gebäude soll ab 1. September bezugsfertig sein.

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Das Interesse an den neuen Wohnquartieren in Bergholz-Rehbrücke ist groß.

Quelle: Jacqueline Schulz

Nuthetal. Nach anderthalb Jahren Bauzeit ist das Werk so gut wie vollbracht: Die beiden neuen Wohngebäude in Bergholz-Rehbrücke sind aus der Erde gewachsen, in einem der Häuser ziehen bereits die ersten Mieter ein. „In dem größeren Block sind wir gerade dabei, die Wohnungen zu übergeben. Das zweite Gebäude wird am 1. September bezugsfertig sein“, sagte Gewog-Geschäftsführer Carsten Fischer der MAZ.

Die Kleinmachnower Wohnungsgesellschaft Gewog hat in dem Nuthetaler Ortsteil Bergholz-Rehbrücke insgesamt 56 barrierefreie Quartiere gebaut, die in zwei halbrunden Gebäuden links und rechts der Straße „Zum Springbruch“ untergebracht sind. Die altersgerechten Wohnungen sind bereits alle vergeben. „Wir haben bemerkt, dass der Bedarf groß ist“, sagte der Gewog-Geschäftsführer. Die 56 Quartiere hätten drei Mal vergeben werden können, so viele Bewerbungen gab es.

Die Wohnungen in den Dreigeschossern haben eine Größe zwischen 50 und 120 Quadratmetern. Hinter dem Projekt, das die Gemeinde schon länger auf der Agenda hatte und bei dem sie mit der Gewog den gewünschten Partner fand, stand die Aufgabe, Domizile zu schaffen, in den Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt leben können. In eines der Häuser wird ein ambulanter Pflegedienst mit einziehen.

Pro Haus gibt es einen Aufzug, mit dem auch Menschen mit Rollatoren oder in Rollstühlen problemlos in die jeweilige Etage gelangen können, wo Laubengänge zu den Quartieren führen. Sie sind mit Fußbodenheizungen ausgestattet, die Wärme kommt aus den Tiefen der Erde. Die Gewog setzt bei den Wohnblöcken auf Geothermie-Anlagen, heizt also mit Erdwärme beheizen. Die Mieter profitieren davon.

In Kombination mit einer guten Wärmedämmung der Häuser sollen die Geothermieanlagen – eine pro Gebäude – dafür sorgen, dass bei den Energiekosten eine Einsparung von 40 bis 45 Prozent erzielt werden kann – im Vergleich zu üblichen Gasheizungen. Die Netto-Kaltmieten für die Wohnungen liegen bei 8.50 Euro pro Quadratmeter. In beiden Gebäuden gibt es jeweils ein Torhaus, in dem die Mülltonnen stehen. In diesen Torhäusern können die Mieter auch ihre Fahrräder abstellen – 100 Abstellplätze für Räder stehen insgesamt zur Verfügung.

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Im Wohnhaus auf der Nordseite wird künftig auch die Gemeindebibliothek zu finden sein, die früher im Standesamt in der Arthur-Scheunert-Allee ihren Platz hatte. Die Bibliothek soll am 11. September eröffnet werden, sagte Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke). Sie spricht von einer optimalen Lage der Wohnanlage und zählt auf: Direkt vor den Gebäuden gibt es eine Bushaltestelle, in der Nähe sind Arztpraxis, Physiotherapie und Einkaufsläden zu finden. Und die Mieter wohnen nicht weit weg vom Panoramaweg und damit vom Gang in die Natur. „Man hat alles vor der Tür, was man sich wünschen kann.“

Ob und in welcher Form auf einem Areal direkt am Panoramaweg weitere barrierefreie Wohnungen gebaut werden, ist noch unklar, sagte Hustig. Derzeit liege das Projekt auf Eis. Ein Problem: Die Fläche, auf denen zusätzliche Quartiere entstehen sollten, befindet sich im Landschaftsschutzgebiet. Das Projekt auf dem Areal zwischen Panoramaweg und der Straße „Zum Priesterberg“ ist außerdem bei Anwohnern benachbarter Häuser umstritten. Gewog-Chef Carsten Fischer sieht in Nuthetal aber weiter Bedarf für altersgerechte Quartiere. „Wenn ein geeignetes Grundstück gefunden wird, würden wir weitere Wohnungen bauen“, sagte er.

Von Jens Steglich

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