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Fehrbellin gibt viel Geld für bessere Straßen aus

Rundumkur in der Gemeinde Fehrbellin gibt viel Geld für bessere Straßen aus

Nichts währt ewig: Auch die Straßen, die die Fehrbelliner in den 90er Jahren erneuert haben, sind schon wieder altersschwach. Um sie nicht völlig verfallen zu lassen gibt die Gemeinde in diesem Jahr 735 000 Euro für ihre Instandsetzung aus. 2015 schlugen die Unterhaltungskosten in Fehrbellin mit etwa 483 000 Euro zu Buche.

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Fehrbellin will in diesem Jahr den Fahrbahnbelag vieler Straßen erneuern.

Quelle: Christel Köster

Fehrbellin. Die Straßen von Fehrbellin kommen in die Jahre. Deswegen wird die Kommune in diesem Jahr deutlich mehr Geld für die Erneuerung ihrer Strecken im Gemeindegebiet ausgeben als noch im Vorjahr.

Mit etwa 483 000 Euro schlugen die Reparaturarbeiten an den kommunalen Straßen 2015 in der Gemeindekasse zu Buche. Jetzt haben die Fehrbelliner das Etat dafür auf 735 000 Euro aufgestockt.

Straßen in Fehrbellin in die Jahre gekommen

„Straßen, die wir in den 1990er Jahren gebaut haben, schreien nun förmlich nach einer neuen Verschleißschicht. Wir fangen an, alles wieder von vorne zu reparieren“, sagt Fehrbellins Bürgermeisterin Ute Behnicke. Deswegen werde sich auch der Trend nach mehr Ausgaben für die Straßenunterhaltung in den kommenden Jahren fortsetzen, nimmt die Verwaltungschefin an. „Es ist ein ehrgeiziges Programm – aber wir haben keine andere Wahl, sonst müssen wir für die Reparaturen in ein paar Jahren, wenn der Zustand noch schlimmer ist, deutlich mehr Geld ausgeben als jetzt.“

Straßenbauprojekte für 2016

bei der Straßenunterhaltung der Gemeinde Fehrbellin bildet in diesem Jahr die Erneuerung der Ortsverbindung zwischen Fehrbellin und Betzin (220 000 Euro).

:

– Erneuerung des Wirtschaftswegs in Dechtow (32 500 Euro),

– Befestigung des Rollinsruher Wegs in Kuhhorst (19 600 Euro),

– Ausbau des Spurplattenwegs in der August-Bebel-Straße in Fehrbellin (30 100 Euro),

– Reparatur Asphaltdecke auf dem Postplatz in Fehrbellin (37 500 Euro),

– Teilerneuerung der Regenentwässerung in der Fehrbelliner Kepplerstraße (6700 Euro),

– Sanierung des Gehwegs in der Rotdornstraße in Karwesee (14 000 Euro),

– Fahrbahninstandsetzung an der Ortsverbindungsstraße zwischen Königshorst und Mangelshorst (18 500 Euro),

– Richtenrichten auf dem Weg von Tarmow nach Hakenberg (7500 Euro),

– Erneuerung der Aspahltdecke, Stöffiner Straße Walchow (27 300 Euro),

– Reparatur des Wirtschaftswegs Protzen – Walchow (13 500 Euro),

– Neue Tragbalken an der Gutsbrücke (Gartenstraße) sowie der Fußgängerbrücke (Friedrich-Engels-Straße) Fehrbellin (zusammen 22 500 Euro).

Der Pferdefuß bei der Aufgabe: Das Rathaus muss nun die stark gestiegene Zahl der Arbeiten ankurbeln und dann auch beaufsichtigen. „Man hat den Eindruck, dass wir jetzt allein im Jahr 2016 Maßnahmen für zwei Jahre planen, das ist schon ganz schön viel Holz“, so die Bürgermeisterin. Ute Behnicke ist aber zuversichtlich, dass ihre gut aufeinander eingespielten Mitarbeiter im Rathaus das Pensum schaffen.

Neben der Reparatur und dem Neubau von Straßen oder Gehwegen steht Fehrbellin in diesem Jahr auch noch die Brückenprüfung an. Auch diese ist mit veranschlagten 40 500 Euro nicht ganz günstig. Zudem nimmt die Verwaltungschefin an, dass sich aus der Begutachtung weitere Kosten ergeben. Denn erfahrungsgemäß finden Prüfer immer Schäden an Brücken, die bislang noch nicht aufgefallen sind. „Diese Ausgaben werden uns dann in den nächsten Jahren begleiten“, so Ute Behnicke.

Fehrbellin repariert auch Brücken

Auch für die Baumkontrollen muss die Gemeinde 2016 tiefer in die Tasche greifen als gewöhnlich. „Wir haben da einen erheblichen Nachholbedarf“, gesteht die Bürgermeisterin. So wird die Kommune 60 000 Euro für die Überprüfung der rund 8000 Bäume im Gemeindegebiet ausgeben. Dass die Summe so hoch ist, liegt auch daran, dass die Pflanzen gleich zweimal kontrolliert werden müssen: einmal im belaubten Zustand und dann erneut, wenn die Blätter runtergefallen sind.

Außerdem will die Kommune in diesem Jahr auch Konzepte für den Kurfürstenpark in Fehrbellin sowie des Gutsparks in Protzen erstellen lassen. Diese schlagen dann mit je 10 000 Euro zu Buche. „Das ist viel Geld“, gibt Ute Behnicke zu. „Wenn wir aber Fördermittelanträge für deren Sanierung stellen wollen, brauchen wir konkrete Vorstellungen, was dort passieren soll.“

Von Celina Aniol

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