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Freyenstein: Warten auf die Stühle

Der letzte Schliff fehlt noch Freyenstein: Warten auf die Stühle

Das Schloss in Freyenstein bekommt Tische und Stühle für knapp 25 000 Euro. Die Wittstocker Stadtverordneten haben das Geld jetzt freigegeben, ebenso wie 55 000 Euro für den Einbau eines Aufzuges, der eigentlich längst hätte in Betrieb sein sollen.

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Fürs Schloss in Freyenstein werden Stühle angeschafft.

Quelle: foto: wagener

Freyenstein. Mondän kommt sie daher, die große Hofstube im Freyensteiner Schloss: neuer Dielenfußboden, sanierte Wände und Decken. Dennoch müssen größere Veranstaltungen vorerst draußen bleiben. Lediglich Sitzungen im kleinen Rahmen – etwa Beratungen von Ausschüssen – gab es dort bisher. Das hat einen simplen Grund: Die Stühle fehlen. Das Schloss wurde zwar bereits im November vergangenen Jahres bezogen, aber die entsprechenden Sitzgelegenheiten und Tische sind noch immer nicht vorhanden.

Knapp 25 000 Euro für Tische und Stühle

Diese Anschaffung ist zwar im Haushalt für dieses Jahr eingestellt, aber er soll erst im Mai beschlossen werden. Da jedoch schon ab 1. Juli angemeldete Veranstaltungen stattfinden werden, stimmten die Stadtverordneten jüngst einer sogenannten vorzeitigen Mittelfreigabe zu. Denn Ausschreibung und Lieferung können bis zu drei Monate in Anspruch nehmen. Eine Entscheidung im Mai wäre daher zu spät gewesen. Konkret geht es um 24 800 Euro – für 100 Stühle, 24 Tische und einen dazu gehörenden Transportwagen. Der Freyensteiner Ortsbeirat befand jüngst, dass das Mobiliar auch günstiger hatte beschafft werden können. Maik Weber vom Sachgebiet Gebäudemanagement aber verwies darauf, dass das frisch sanierte Schloss mit einer passenden, einheitlichen Ausstattung versehen werden solle. Die Stadtverordneten gaben aber auch für den Einbau eines Aufzuges ins sanierte Schloss vorzeitig Mittel frei. Er sollte schon im vergangenen Jahr in Betrieb gehen, aber die beauftragte Firma erbrachte diese Leistung nicht.

Noch immer bemühe sich die Stadt um Schadensbegrenzung, heißt es. Andererseits fordere der Fördermittelgeber, das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (Lelf), einen barrierefreien Zugang bis ins zweite Obergeschoss, wo sich die neu eingerichtete Bibliothek befindet. Eile ist aber auch geboten, weil die Baugenehmigung für den Aufzug am 23. Juli ausläuft. Verstreicht diese Frist ungenutzt, müsste sie erneut beantragt werden, was das Ganze wiederum verzögern würde. Das soll aber nicht passieren. Laut Bauamtsleiter Friedhelm Kanzler werde der Aufzug bis zum 1. Juli eingebaut sein.

Von Björn Wagener

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