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Gemeinde will EU-Töpfe anzapfen

Umbaupläne für das Kreativzentrum in Woltersdorf Gemeinde will EU-Töpfe anzapfen

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal plant, das Kreativ- und Gemeindezentrum im größten Ortsteil Woltersdorf zu sanieren, zu erweitern und behindertengerecht auszubauen. Die Chancen stehen gut, dass sie dafür EU-Fördermittel bekommen kann.

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Das Gemeindezentrum in Woltersdorf.

Quelle: Foto: Margrit Hahn

Ruhlsdorf. Das Gemeinde- und Kreativzentrum in Woltersdorf soll mit Hilfe von Fördermitteln aus EU-Töpfen saniert und erweitert werden. Das ist zumindest der Wunsch der Gemeindevertretung von Nuthe-Urstromtal. Einstimmig hat sie auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, einen Fördermittelantrag aus dem Leader-Programm zu stellen. Bereits der Bauausschuss hatte sich dafür ausgesprochen (MAZ berichtete).

Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) berichtete, dass sich ebenfalls der Woltersdorfer Ortsvorsteher dafür ausgesprochen habe. Das Projekt habe aber auch eine überörtliche Bedeutung, weil das Gemeindezentrum als Ausbildungsstätte für die Feuerwehren der Dörfer von Nuthe-Urstromtal und auch aus einigen Nachbargemeinden diene. Es soll eine multifunktionale Nutzung haben.

Zwar habe es hohe bürokratische Hürden für Fördermittel gegeben, aber die Leader-Region „Rund um die Fläming-Skate“ habe jetzt signalisiert, dass die Maßnahme der Modernisierung und Erweiterung des Gemeinde- und Kreativzentrums mit 75 Prozent gefördert werden kann. Bei einer Bewertung der Maßnahme seitens der Regionalmanager, welche die Förderregion betreuen, seien 90 von 100 Punkten erzielt worden.

„Die Baugenehmigung liegt bereits seit Jahren vor“, sagte Bürgermeisterin Nestler, aber ohne Fördermittel sei das Projekt für die Gemeinde aus finanziellen Gründen einfach nicht zu realisieren. Dazu zählt die Sanierung des ehemaligen Schulgebäudes und des Sanitärgebäudes. Zur Verbindung beider Gebäude soll ein kleiner Neubaus geschaffen werden, der zugleich für einen behindertengerechten Zugang sorgt. Neu eingebaut werden müssen die Heizung und die komplette Elektroinstallation. Hinzu kommen unter anderem die Wärmedämmung aller Außenbauteile und neue Fenster mit Dreifachverglasung.

Die Gesamtkosten liegen bei fast 591 000 Euro. Die Gemeinde muss 25 Prozent der reinen Baukosten (507 000 Euro) übernehmen sowie die Architekten- und Ingenieurhonorare in Höhe von 84 000 Euro. So liegt der Eigenanteil bei etwa 210 500 Euro und die Zuschüsse betragen rund 380 000 Euro.

Der Fördermittelantrag soll nun umgehend gestellt werden. Vorgesehen ist, die Umbaumaßnahme noch im kommenden Jahr zu verwirklichen.

Von Hartmut F. Reck

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