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Großbaustelle mit zwei Wochen Vorlauf

Finanzminister besucht künftige Polizeiinspektion in Falkensee Großbaustelle mit zwei Wochen Vorlauf

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke besuchte den Bau der Polizeiinspektion in Falkensee. Die Bauarbeiten liegen sehr gut im Zeit- und Kostenplan. Das Land investiert 10,1 Millionen Euro in den jahrelang diskutierten Bau.

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Die Polizeiinspektion an der Finkenkruger Straße ist im Rohbau fast fertig.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Bis in der Falkenseer Raumschießanlage scharf geschossen wird, dauert es noch zwei Jahre. Aber ein bisschen Tatort-Feeling kam in dem Raum auf, als sich Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) am Montag ein Bild von der neuen Polizeiinspektion in Falkensee machte. Die Konturen des Gebäudes sind schon genau erkennbar.

Und was Görke da zu sehen und zu hören bekam, ließ ihn aufatmen. Bei der Grundsteinlegung im Mai hatte der Finanzminister noch gehofft: Der Bau möge im Budget und im Zeitplan bleiben. Und jetzt das: „Wir haben zwei Wochen Vorlauf“, sagte Björn Hannemann vom Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen, der den Minister und den Falkenseer Bürgermeister Heiko Müller (SPD) am Montag über die Baustelle führte. Von den für dieses Jahr eingeplanten 2 Millionen Euro sind 1,6 bereits verbaut. Insgesamt sieht die Kostenplanung für das Projekt 10,1 Millionen Euro vor. Die Aufträge sind europaweit ausgeschrieben, bei der Ausführung kommen vor allem Firmen aus Berlin und Brandenburg, darunter aus Falkensee, zum Zuge, sagte Hannemann.

Die Beton- und Mauerwerksarbeiten sind fast abgeschlossen. Nicht nur die Raumschießanlage ist gut erkennbar. Über Besucherempfang bis zu den Zellen, von Diensthundeunterbringung bis zu Stellplätzen reichten die Fragen der Politiker beim Baustellenrundgang.

Der flache Bau aus weißen Porenbetonsteinen wird einmal Platz für Kriminalbeamte, Revierpolizisten, Wach- und Wechseldienste, Streifenbeamte und Hundeführer bieten. Von 113 Mitarbeitern war bisher die Rede. „Es werden mehr“, sagte Christian Görke mit Blick auf Diskussionen über die personelle Aufstockung der Polizeiinspektionen. Er selbst schaut sich gerade alle Baustellen an, die mit der inneren Sicherheit zu tun haben. „Falkensee ist dabei eine unserer größten Baustellen“, sagte er. Und sie ist alles andere als ein Sorgenkind.

Das war jahrelang anders. Denn über Jahre zogen sich die Diskussionen über den Standort hin, war der Bau zeitweise ganz gefährdet, wurde immer wieder verschoben. „Der Bürgermeister ist mir immer wieder auf die Nerven gegangen und hat gedrängt“, sagte Christian Görke mit Blick auf Heiko Müller. Aber das Drängen hat sich gelohnt. „Es verbessern sich nicht nur die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, sondern auch die Bedingungen für die Bürger“, sagte Heiko Müller. Der Bau der Polizeiinspektion durch das Land und der Bau der Feuer- und Rettungswache durch Stadt und Landkreis schaffen wichtige räumliche und technische Voraussetzungen und unterstreichen Falkensees Bedeutung als Mittelzentrum. Auch wenn Polizeikräfte nach Falkensee konzentriert werden, bleiben die Standorte in Rathenow und Nauen erhalten, bekräftigte Görke noch einmal die Landesplanung. „Wir sind dabei, auch sie stufenweise zu sanieren und zu modernisieren.“

Von Marlies Schnaibel

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