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Gutachten fürs Quartier Meyenburg ist sicher

Förderregion zieht an einem Strang Gutachten fürs Quartier Meyenburg ist sicher

Die Arbeit am „Generationengerechten Quartier Meyenburg“ geht weiter – auch wenn das nicht immer öffentlich abläuft. Das Qualifizierungsgutachten, das über Finanzierung und späteren Betrieb Auskunft geben soll, ist sicher. Meyenburg stimmt sich bei dem Projekt permanent mit den Nachbarkommunen in der Förderregion ab.

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So könnte das „Generationengerechte Quartier Meyenburg“ aussehen. Oben rechts findet sich das Amtsgebäude.

Quelle: BTU Cottbus

Pritzwalk/Meyenburg. Für das Konzept zum „Generationengerechten Quartier Meyenburg“ wird jetzt am Qualifizierungsgutachten gearbeitet. Darin sollen rechtliche Rahmenbedingungen, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie spätere Betriebsformen untersucht werden, so Meyenburgs Bauamtsleiterin Uta Nebert.

„Wir haben dazu einen Fördermittelantrag beim brandenburgischen Sozialministerium gestellt“, sagt Nebert. 10 000 Euro sind beantragt. Nach wie vor sei Ministerin Diana Golze Schirmherrin für das Projekt. „Wir sind in der Lage, das Gutachten auf jeden Fall machen zu lassen“, betont die Bauamtsleiterin. Das sei wichtig, um Klarheit für spätere Entscheidungen zu bekommen. Zeitnah werde es eine Auftaktrunde dazu geben – wie es aussieht, wieder mit einem Team um Professor Ralf-Rüdiger Sommer von der BTU Cottbus, die bereits das inhaltliche Konzept erarbeitet hatte.

Auch über das Mittelzentrum kommen Fördermittel

Das Quartier ist nicht nur Teil des „Stadt-Umland-Wettbewerbs“, an dem die Kommunen um Pritzwalk gemeinsam teilnehmen. Auch über das Kooperative Mittelzentrum, das Fördergeld aus dem Programm „Kleinere Städte und überörtlich Zusammenarbeit“ (KLS) abrufen kann, wird daran gearbeitet. Zum Verbund gehören neben Pritzwalk auch Wittstock, Heiligengrabe, Meyenburg.

„Wir machen eine gemeinsame Planung und verständigen uns über Projekte aus allen Kommunen“, erklärt Pritzwalks Vizebürgermeister Ronald Thiel. „Im KLS I denken wir, dass es gut läuft.“ So seien Projekte wie der Eingangsbereich der Wittstocker Schwimmhalle, die Sanierung der Meyenburger Kita Eichhörnchen oder der Bildungsteil der Pritz­walker Tuchfabrik über KLS gefördert worden.

Uta Nebert, Ronald Thiel und Dieter Herm mit dem Konzept fürs Quartier

Uta Nebert, Ronald Thiel und Dieter Herm mit dem Konzept fürs Quartier.

Quelle: Beate Vogel

„Wir versuchen dabei, die Maßnahmen gleichwertig zu platzieren“, betont Dieter Herm. Die Projekte müssten aber auf Herz und Nieren geprüft werden. „Das ist ein Prozess“, erklärt der Wittstocker Vizebürgermeister. Die Kommunikation ziehe sich mitunter lange hin, weil jeder Partner in die Entscheidungen einbezogen werden soll. „Es ist eine permanente Abstimmung“, sagt auch Thiel. Möglicherweise sehe das von außen so aus, als würde nichts passieren. Das stimme aber nicht. Vierteljährlich trifft sich der Kooperationsrat, dazwischen gebe es regen Postverkehr. Nun gelte es zu fragen, welche Projekte für das Mittelzentrum nachhaltig sind.

Von 20 Maßnahmen bleiben vielleicht fünf

Beim Stadt-Umland-Wettbewerb, zu dem auch die Partner Groß Pankow und Putlitz-Berge gehören, sollen die in Aussicht gestellten Mittel möglichst ausgeschöpft werden, sagt Thiel. „Wir wollen in die ausgestreckte Hand des Landes förderfähige Projekte legen.“ Von den 20 eingereichten Maßnahmen bleiben am Ende vielleicht fünf, meint Thiel mit Blick auf die finanzielle Ausstattung des Programms (die MAZ berichtete). „Es sind gute Ideen, aber auch für das Land ist der Wettbewerb etwas Neues“, so Nebert. Und auch das Land sei Zwängen unterworfen, etwa bei der Abstimmung mit der EU. „Je besser sich die Kommunen also qualifizieren, umso eher sagt das Land: Wir nehmen das auf“, sagt Thiel.

Von Beate Vogel

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