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Handwerker- und Gewerbehof in Potsdam

Moderne Werkhallen Handwerker- und Gewerbehof in Potsdam

Der Handwerker- und Gewerbehof Babelsberg an der Fritz-Zubeil-Straße ist am Mittwoch offiziell eröffnet worden. Fünf Mieter – vom Tischler bis zum Betonbauer – sind schon eingezogen. Acht Werkhallen stehen noch frei.

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In der Tischlerei (v.l.) : Meister René Batzer , Steffen Schramm, OB Jann Jakobs und Infrastrukturministerin Kathrin Schneider.

Quelle: christel köster

Babelsberg. Längst läuft die Säge in der Bau- und Möbeltischlerei rund, fliegen Späne durch die Luft: Bereits im April ist Tischlermeister René Batzer als erster Mieter in den Handwerker- und Gewerbehof Babelsberg eingezogen. Am Mittwoch wurden die drei feuerwehrroten Gebäude an der Fritz-Zubeil-Straße in Anwesenheit von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD), Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (parteilos) und Steffen Schramm, Geschäftsführer der Potsdamer Technologie- und Gründerzentren (PTGZ), eröffnet.

In den Gebäuden befinden sich 13 Werkhallen verfügen über jeweils 196 Quadratmeter Nutzfläche inklusive Büro- und Sanitärräume. Fünf Mieter sind eingezogen, außer Batzer sind das ein Betonbauer und ein Stuckateur, eine Druckerei und ein Sanitärfachhandel. Zu jeder Gewerbeeinheit gehört eine Freifläche zwischen 135 und 300 Quadratmetern. Nun sei „eine weitere Angebotslücke geschlossen“ worden, sagte Jakobs. „Auf diesen Tag haben wir 20 Jahre gewartet.“

In den 1990ern sollte in den Roten Kasernen ein Gewerbehof entstehen. Die Stadt hoffte auf Privatinvestoren, die kamen nicht. Also wurde die städtische Tochtergesellschaft PTGZ Bauherrin und Betreiberin. Mit den Werkhallen sollen die „kleingewerblichen Strukturen“ gefördert werden, sagte Schramm. Die Nettokaltmiete sei mit 4,75 Euro pro Quadratmeter „sehr günstig“. Weitere 1,60 Euro kommen an Nebenkosten dazu. In die Bauten wurden 3,6 Millionen Euro investiert – ein Drittel kam aus Städtebaufördermitteln, der Rest aus einem Darlehen der Technologie- und Gewerbezentren.

Service

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Jakobs kündigte für 2016 den Bau eines Gewerbezentrums in Golm an, um innovative Firmen zu halten. Die Planungen sollen demnächst beginnen. Hintergrund ist das Ende des achtjährigen Förderzeitraums für Firmen, die seit 2007 im Gründerzentrum „Go:In“ zu günstigen Konditionen in Räumen und Laboren arbeiten konnten.

Von Ricarda Nowak

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