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Riesenschlange in Wartestellung

Hennigsdorf: Genossenschaft setzt Wohnumfeldgestaltung fort Riesenschlange in Wartestellung

Die Hennigsdorfer Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ führt ihr Programm zur Wohnumfeldgestaltung fort. Seit 1995 hat sie dafür rund neun Millionen Euro aufgewendet. Derzeit ist da die Kleiststraße an der Reihe.

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Noch sind Schlange und Klettergerüst weggesperrt hinter einem Bauzaun.

Quelle: Foto: Ulrich Bergt

Hennigsdorf . Noch sieht es so aus, als sei die hölzerne Riesenschlange eingesperrt in einem großen Gitterkäfig. Eigentlich ein Bauzaun, der um den neugestalteten Spielplatz zwischen den Wohnblöcken an der Hennigsdorfer Kleist-straße aufgestellt ist. Die neuen Spielgeräte warten nur darauf, dass die Kinder von ihnen Besitz ergreifen, der Buddelsand ist im Kasten. „Eigentlich ist alles fertigt“, so Hartmut Schenk. „Aber wir können den Spielplatz noch nicht freigeben, solange ringsum die Baufahrzeuge unterwegs sind“, erklärt der Vorstandschef der Hennigsdorfer Wohnungsgenossenschaft „Einheit“.

In dem WGH-Wohngebiet werden die Grünflächen neu gestaltet, neue Parkplätze und Gehwege angelegt. Als letztes ist im November und Dezember die Erneuerung der Fahrbahnen an der Reihe. Dann wird eines der umfangreichsten Projekte der WGH zur Freiflächengestaltung abgeschlossen sein. Über einen Zeitraum von sechs Jahren wurde das Paul-Schreier-Viertel, zu dem auch die Kleiststraße gehört, Schritt für Schritt verschönert. „Unsere Mieter haben vernünftige Wohnungen, da wollen sie auch ein vernünftiges Umfeld haben“, so Schenk. Annähernd 700 000 Euro wurden in das Paul-Schreier-Viertel investiert.

Ein Bewegungsparcours wurde geschaffen, ein großer Spielplatz auf dem Paul-Schreier-Platz, neue Wohngebietsstraße, Wege und Parkplätze. Wo es nötig war, wurden im Zusammenwirken mit der Owa auch gleich neue Hausanschlüsse für das Abwasser installiert.

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Als nächstes ist das LEW-Wohngebiet an der Reihe. Start ist noch in diesem Jahr in der Schönwalder Straße. Und die Planungen der Genossenschaft gehen noch weiter. Auch rings um die Genossenschaftsbauten des Stahlwerks-Wohngebiets im nördlichen Abschnitt der Fontanestraße sollen die Außenanlagen umgestaltet werden. Die Kosten für die Wohnumfeldgestaltung werden nicht auf die Miete umgelegt. „Das müssen wir erwirtschaften und können dann Jahr für Jahr ein Stück weiterbauen“, sagt Hartmut Schenk. Immerhin sind so in den zurückliegenden 20 Jahren rund neun Millionen Euro in die Verbesserung des Wohnumfelds geflossen.

Vor dem Paul-Schreier-Viertel waren die Außenanlagen im Postviertel, unmittelbar im Hennigsdorfer Zentrum, komplett umgestaltet worden. Zuvor war Hennigsdorf-Nord an der Reihe. Zusammen mit der Stadt und der Hennigsdorfer Wohnungsgbaugesellschaft hatte die Genossenschaft ab 2003 dort die Straßenseiten neu gestaltet. Die WGH will nun auch die „Rückseiten“ schick machen.

Von Ulrich Bergt

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