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Interesse an Immobilien steigt

Grundstücksmarktbericht für den Landkreis Teltow-Fläming Interesse an Immobilien steigt

Der Kreis Teltow-Fläming hat seinen jährlichen Grundstücksmarktbericht vorgelegt. Besonders die Preise für Baugrundstücke und Ein- und Zweifamilienhäuser klettern in die Höhe.

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Messe für Häuslebauer.

Quelle: dpa

Luckenwalde. Die Preise für unbebaute und bebaute Grundstücke im Landkreis Teltow-Fläming schießen weiter in die Höhe. Seit dem Tiefpunkt im Jahr 2010 hat sich zum Beispiel der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Bauland fast verdoppelt. Wurden 2010 noch 35 Euro bezahlt, hat der Quadratmeter im vergangenen Jahr im kreisweiten Durchschnitt 69 Euro gekostet.

Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht für 2014 hervor, der gerade herausgekommen ist und einen Überblick über die aktuelle Marktlage verschafft. Dabei sind natürlich die Preise regional sehr unterschiedlich. Gerade bei den unbebauten Grundstücken für individuellen Wohnungsbau ist ein deutlicher Abstand zwischen dem Norden und Süden des Landkreises zu erkennen.

So ist das Berliner Umland weiterhin stark gefragt und nimmt mit 374 von insgesamt 607 abgeschlossenen Verkaufsverträgen weit mehr als die Hälfte (fast 62 Prozent) ein.

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Die Speckgürtelgemeinden sind weiterhin das teuerste Pflaster. So kostete der Quadratmeter Bauland in Großbeeren im Schnitt 114 Euro, gefolgt von Ludwigsfelde mit 108, Rangsdorf mit 79 und Blankenfelde-Mahlow mit 76 Euro pro Quadratmeter. In den vier Orten gingen überall die Preise hoch, wie auch die Anzahl der abgeschlossenen Verträge. Nur in Rangsdorf war es ein Vertrag weniger als im Vorjahr.

„Bei genauerer Betrachtung fällt auf“, so der Beigeordnete und Planungsdezernent Detlef Gärtner (SPD), „dass die Wohnstandorte in Richtung Süden wandern.“ So wurden zum Beispiel in Zossen zwar drei Verträge mehr als 2013 abgeschlossen, der durchschnittliche Kaufpreis sank aber um einen Euro auf 41 Euro pro Quadratmeter. Dagegen überholte Trebbin nun Zossen bei den Preisen. Sie stiegen von 39 auf 45 Euro. Auch die dortigen Vertragszahlen stiegen deutlich von 22 auf 34 Euro. Diese Zahlen weist auch die Kreisstadt Luckenwalde auf, wobei hier der Quadratmeterpreis von 30 auf 35 Euro stieg.

Dagegen liegen weiter südlich die Verkaufszahlen und die Quadratmeterpreise nur im einstelligen Bereich bis auf Jüterbog, wo aber der Durchschnittspreis von 28 auf 16 Euro sank.

Die Marktlage

2702 Kaufverträge aus dem Vorjahr wurden dem Gutachterausschuss vorgelegt. Die Anzahl der Kaufverträge gegenüber 2013 stieg um 19,5 Prozent.

275 Millionen Euro betrug 2014 der Gesamtumsatz im Immobilienbereich im Kreis Teltow-Fläming.

Durchschnittlich stiegen die Kaufpreise pro Grundstück im Landkreis um acht Prozent.

„Der neue Grundstücksmarktbericht zeigt sehr deutlich, dass Teltow-Fläming viele attraktive Areale, insbesondere Wohnstandorte, hat“, erläutert Anett Thätner, Vorsitzende des Gutachterausschusses und Leiterin des Kataster- und Vermessungsamtes. „Und mit wachsender Nachfrage steigen eben auch die Preise“, so Thätner.

Das Preisniveau für Ackerland stieg um durchschnittlich zehn Cent pro Quadratmeter und liegt nun im Mittel bei 56 Cent.

Auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist ein Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen. So wechselten im Jahr 2014 328 Häuser den Besitzer. Für freistehende Einfamilienhäuser wurden im Berliner Umland rund 200 000 Euro ausgegeben. Weiter südlich wurde dafür mit rund 113 000 Euro deutlich weniger bezahlt.

Der Grundstücksmarktbericht kann als Broschüre oder PDF-Datei für 30 Euro erworben werden. Kontakt: 0 33 71/608 42 05, gutachterausschuss@teltow-flaeming.de.

Von Hartmut F. Reck

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