Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Investor Lelbach droht Potsdam

Zuspitzung an der Alten Fahrt Investor Lelbach droht Potsdam

Dass Investor Abris Lelbach auf dem Filetgrundstück Brauerstraße 4-6 höher bauen darf, als im Bebauungsplan vorgesehen, hat viele Beobachter überrascht. Grüne, SPD und CDU/ANW wollen nun per Stadtverordnetenbeschluss Plantreue erzwingen. Doch Lelbach lässt sich das nicht einfach so bieten: Er droht in einem Schreiben an den Oberbürgermeister.

Voriger Artikel
Friedensrunde zur Garnisonkirche
Nächster Artikel
Die Demografie-Probleme des Ostens

Der geplante Gebäudekomplex an der Brauerstraße 4-6 in Potsdam.

Quelle: Privat

Innenstadt. Investor Abris Lelbach droht der Stadt im Streit um die Gebäudehöhe beim Bauvorhaben Brauerstraße 4-6(7) an der Alten Fahrt gleich neben dem Museum Barberini mit Schadensersatzforderungen „im siebenstelligen Bereich“.

Wie berichtet, wollen Grüne, SPD und CDU/ANW an diesem Mittwoch einen Stadtverordnetenbeschluss herbeiführen, mit dem die angekündigte Abweichung vom Bebauungsplan verhindert werden soll. Mit der aktuellen Befreiung vom Bebauungsplan kann der Investor deutlich höher bauen, als ursprünglich vorgesehen war.

Lelbach verweist in einem der MAZ vorliegenden Schreiben an Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) vom 25. Januar 2016 darauf, dass die Stadt ihm am 3. August 2015 eine „Befreiung von der Geschossfestsetzung des Bebauungsplans“ schriftlich zugesagt habe.

Auf dieser Grundlage seien Baugenehmigungsunterlagen erarbeitet und erste Bauaufträge erteilt worden. Den Interessen der Landeshauptstadt, so Lelbach, wäre „nicht gedient“, wenn es „durch die Stadtverordnetenversammlung zu einer Verzögerung der Baumaßnahme mit entsprechenden Schadensersatzforderungen käme“.

Von Volker Oelschläger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Bauen & Wohnen


Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg