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Investor baut Wohnungen für 300 Bewohner

Im Herbst Baustart für Blütenviertel in Caputh Investor baut Wohnungen für 300 Bewohner

Auf 6,5 Hektar einstigem Gartenland unweit vom Caputher See beginnen im Herbst die Erschließungsarbeiten für das lange geplante Blütenviertel. Der Supermarkt war die erste Investition für die neue Ansiedlung. Wenn das neue Viertel in den nächsten Monaten entsteht, wird Caputh um annähernd 300 neue Bewohner reicher.

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Für 300 Bewohner soll in Caputh ab Mitte Herbst ein neues Wohnviertel entstehen.

Quelle: Privat

Caputh . Der neue Supermarkt im künftigen Caputher Blütenviertel ist längst zum Kundenmagnet im Erholungsort geworden. Investor Lothar Hardt hatte Wort gehalten und den lange überfälligen Markt zuerst bauen lassen. Nun warten die Caputher darauf, dass es endlich mit dem Bau der geplanten Wohnhäuser, Läden und Begegnungsstätten zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Caputher See losgeht.

Die längste Zeit dürften die Caputher auf den Start auf einstigem Gärtnerei-Gelände gewartet haben, denn im Herbst soll die Erschließung auf 6,5 Hektar für den folgenden Hochbau beginnen. Das verkündete am Mittwochabend Hardt im Ortsbeirat, der ihn um Informationen zum Planungsstand gebeten hatte. „Wenn alles gut läuft, kann im Frühjahr 2016 mit dem Bau der Häuser begonnen werden“, sagte Hardt.

Er hatte in den vergangenen Monaten einen Partner für die Investition gesucht und nun offenbar in der Seniosana GmbH in Leipzig gefunden. Das Unternehmen entwickelt und baut nach eigenen Angaben qualitativ hochwertige Wohnungen für Senioren und Pflegebedürftige. Und genau die sollen umgeben von Eigenheimen, Mehrfamilienhäusern und Läden im Blütenviertel entstehen. Bereits jetzt haben sich laut Hardt zahlreiche Caputher Gewerbetreibende für eine Ansiedlung im neuen Viertel interessiert.

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Auch Räumlichkeiten für eine Begegnungsstätte, Arztpraxen und eine Kita sind vorgesehen. „Wir starten mit 70 Prozent der Bebauung und setzen fort je nach Bedarf. Wenn alles fertig ist, werden annähernd 300 Bewohner eingezogen sein“, sagt Hardt. Der weitaus größte Teil der Fläche soll aber grün bleiben. Auch den Bau einer Gaststätte mit großem Saal schließt Hardt nicht aus. „Er könnte der Ersatz werden für die Kulturstätte, die ich eigentlich im Denkmal Kulturbahnhof an der Fähre einrichten wollte“, sagt Hardt.

Nach Sanierungen des Dachs und im Innenbereich sieht er kaum noch eine Chance für eine Baugenehmigung. „Für die Nutzung als öffentliches Gebäude werden von der Baubehörde Fluchtwege verlangt, die vielleicht Parterre, aber nicht in den beiden anderen Geschossen möglich sind“, sagt Hardt. Unter diesen Umständen erwägt er, dass historische Haus privat zu nutzen , denn Wohnungen dort einzurichten, wäre kein Problem.

Hardt beklagt ständigen Vandalismus am Gebäude, das relativ abgelegen steht. „Wenn Scheiben gerade eingesetzt wurden, sind sie wenige Tage später schon wieder eingeschlagen, sanierte Leitungen wurden regelrecht rausgerissen.“

Vorrang für Supermarkt

Das Blütenviertel ist lange geplant. Der Kauf des Grundstücks der ehemaligen Gärtnerei der Gewächshauswirtschaften Werder von der Bodenverwertungsgesellschaft des Bundes erwies sich für Investor Lothar Hardt als langwierig und kompliziert.

Höchste Priorität bei der Entwicklung von Caputh Mitte hatte ein Supermarkt für die Einwohner und Gäste in Caputh und Ferch, weil die Gemeinde Schwielowsee zugleich auch Erholungsort ist.

 

Von Regine Greiner

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