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Kienwerder: Wald ist ausreichend geschützt

Gemeindeverwaltung Stahnsdorf rät von Textbebauungsplan ab Kienwerder: Wald ist ausreichend geschützt

Zum Schutz des Waldes in Kienwerder sind keine zusätzlichen Maßnahmen notwendig. Zu diesem Schluss kommt die Stahnsdorfer Gemeindeverwaltung nach einer Prüfung, die von den Gemeindevertretern in Auftrag gegeben worden war. Die vorhandenen Regelungen zum Erhalt der Bäume seien ausreichend, heißt es aus dem Stahnsdorfer Rathaus.

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In Kienwerder bangen die Einwohner um ihre „grüne Oase“, weil der Bauboom unvermindert anhält. Die Gemeindeverwaltung in Stahnsdorf hält des Schutz des Waldcharakters jedoch für ausreichend.

Quelle: Privat

Kienwerder. Einen sogenannten Textbebauungsplan für Kienwerder hält die Gemeindeverwaltung Stahnsdorf nicht für das geeignete Mittel, den Waldcharakter der Güterfelder Siedlung zu schützen. Dafür reichten außerdem die bereits beschlossenen Satzungen aus, heißt es in einer Stellungnahme aus dem Rathaus. Die Stahnsdorfer Gemeindevertreter hatten die Verwaltung beauftragt, zusätzliche Maßnahmen zum Schutz des Waldes zu prüfen. Besorgte Einwohner von Kienwerder bangen um ihre „grüne Oase“, weil der Bauboom in der Güterfelder Siedlung unvermindert anhält.

Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) selbst hatte einen Textbebauungsplan als wirtschaftlichste Lösung des Problems erwogen, weil für diesen kein teures Kartenmaterial notwendig sei. Nach Schätzungen der Verwaltung belaufen sich die Kosten für den klassischen Bauleitplan für Kienwerder auf mindestens 100 000 Euro. In ihrer Stellungnahme weist die Bauverwaltung allerdings unter anderem darauf hin, das der Erhalt eines Baumbestandes, sofern er den Charakter einer Wohnsiedlung prägt, aus dem Plan heraus erkennbar sein muss. Auch in anderen Punkten sei ein Textbebauungsplan baurechtlich nicht ausreichend abgesichert. Unabhängig davon regele die bestehende Baumschutzsatzung den schonenden und ordnungsgemäßen Umgang mit Bäumen.

Ungeachtet dessen solle die Verwaltung auf Waldflächen auch in anderen Quartieren der Gemeinde achten, regte der Sachkundige Einwohner im Bauausschuss Karl Schwarz jüngst an. Das Problem betreffe Stahnsdorf insgesamt.

Von Heinz Helwig

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