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Kleinsthäuser in Kyritz geöffnet

Baustellenbesichtigung am Freitag Kleinsthäuser in Kyritz geöffnet

Die Stadt Kyritz lässt seit März die Kleinsthäuser in der Weberstraße sanieren. Am Freitag wird nun zur Baustellenbesichtigung eingeladen. Besucher können sich über den Fortschritt der Arbeiten informieren. Die Sanierung soll im Frühjahr abgeschlossen sein.

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Im Frühjahr sollen die ersten Kleinsthäuser fertig sein.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Baustellenbesichtigungen haben in Kyritz mittlerweile Tradition. Es gab sie beim Brückenbau in der Graf-von-der-Schulenburg-Straße oder auf der Baustelle für die neue Kita in der Prinzenstraße. Nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil die Bürger an den jeweiligen Arbeiten stets großen Anteil nahmen, sie interessiert beobachteten, begleiteten und auch weil die Meinungen darüber auseinandergingen. Die Kyritzer Stadtverwaltung lädt nun für Freitag, 27. November, zu einem weiteren Tag der offenen Tür auf einer Baustelle in der Innenstadt ein. Diesmal handelt es sich um die Kleinsthäuser in der Weberstraße 99 bis 103.

Besucher können sich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informieren. Das ist in der Zeit von 15 bis 17.30 Uhr möglich. Schüler des Kyritzer Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums beteiligen sich an der Baustellenbesichtigung mit einem Kuchenbasar.

Die Bauarbeiten hatten Anfang März dieses Jahres begonnen. „Seitdem hat sich einiges getan“, sagt Bürgermeisterin Nora Görke. Die Fundamente, Dächer und ­Fassaden wurden saniert. „Jedes Minihaus hat nach der Fertigstellung einen Wohn-Ess-Bereich, Schlafraum, eine Diele und ein modernes Bad“, sagt die Bürgermeisterin.

Noch ist offen, wie die Häuser genutzt werden

Hinter den Häusern wurden in den vergangenen Monaten Nebengebäude saniert oder neu gebaut. Mit der Fertigstellung der Außenanlagen und dem sanierten Verbindungsweg soll der erste Bauabschnitt enden. Nora Görke legt ihn auf Frühjahr 2016. „Bis ­dahin gibt es aber an den Häusern und ihren Nebenanlagen noch ­einiges zu tun“, sagt sie. Was das ist, kann man bei der Besichtigung am Freitagnachmittag erfahren.

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Indes wird im Rathaus darüber nachgedacht, wie die Kleinsthäuser künftig genutzt werden können. Nora Görke könnte sich eine Art Boardinghouse vorstellen. Boarding ist englisch und bedeutet Verpflegung. Es handelt sich dabei um eine Art Beherbergungsbetrieb, der Zimmer oder Appartements mit hotelähnlichen Leistungen meist in städtischer Umgebung vermietet. Dabei sollen die Kleinsthäuser aber Eigentum der Stadt bleiben. Längere Aufenthalte im Boardinghouse sind möglich, ähnlich eines Zuhauses auf Zeit. In anderen Gegenden nutzen Firmen solche Räume für die Unterbringung von Mitarbeitern, weil sie günstiger sind als ein Hotelaufenthalt.

Nora Görke erklärt, dass es erste Gespräche und Überlegungen in diese Richtung gibt. Ein Ausschreibungsverfahren sei bereits auf den Weg gebracht worden. „Wir wollen schauen, ob wir auch ein touristisches Angebot daraus machen können“, sagt die Bürgermeisterin.

Von Sandra Bels

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