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Neue Eigenheime für Nord

Investor erwirbt Grundstücke Neue Eigenheime für Nord

Ein neues kleines Baugebiet hat der Immobilienentwickler Thorsten Schewski in Brandenburg an der Havel erworben. Der Hauptausschuss billigte nun den Verkauf des Grundstückes in der GutsMuthsstraße, auf dem früher ein kommunaler Kinder- und Jugendfreizeittreff beheimatet war. Das 5190 Quadratmeter große Areal wurde 2011 beräumt und ist seitdem ungenutzt.

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Blick auf das künftige Baugrundstück an der Brandenburger GutsMuthsstraße.

Quelle: JACQUELINE STEINER

Brandenburg/H. Ein neues kleines Baugebiet hat der Brandenburger Immobilienentwickler Thorsten Schewski erworben. Der Hauptausschuss billigte am Montagabend den Verkauf des Grundstückes in der GutsMuthsstraße, auf dem früher ein kommunaler Kinder- und Jugendfreizeittreff beheimatet war.

Das 5190 Quadratmeter große Areal wurde im Jahr 2011 beräumt und ist seitdem leerstehend und ungenutzt. Der Kaufpreis liegt bei 199 000 Euro. Das entspricht dem Wert, den ein bestellter Gutachter zum 15. Oktober vorigen Jahres im Auftrag der Stadtverwaltung festgestellt hatte.

Es liegt eine Bebaubarkeit nach Paragraf 34 des Baugesetzbuches vor – dieser regelt die so genannte Lückenbebauung, so dass keine eigenständige Bauleitplanung – etwa durch einen B-Plan – erstellt werden muss. Eine Wohnbebauung an dieser Stelle sei im Interesse der Stadtentwicklung, heißt es in der Beschlussvorlage. Möglich ist ein Aufteilen des Grundstückes in sechs oder sieben Parzellen, die mit Einfamilienhäusern bebaut werden können. Auf die Verkaufsofferte der Stadt hatten zwei Bieter ein schriftliches Angebot eingereicht, davon soll nur eines zuschlagfähig gewesen sein – eben das von Schewski.

Kaufpreis liegt bei knapp 200.000 Euro

In der Vorlage heißt es dazu nur, es handele sich um einen ortsansässigen Projektentwickler, der bereits mehrere Projekte erfolgreich realisiert habe. Thorsten Schewski bestätigte indes den Kauf auf MAZ-Anfrage. Über seine konkreten Pläne will er aber erst sprechen, wenn der Kaufvertrag mit der Kommune unterzeichnet ist. Nach dem einstimmigen Beschluss zum Verkauf im Hauptausschuss steht dem nun nichts mehr im Wege.

Vorhaben an der Grünen Aue

An der Grünen Aue in Brandenburg plant der Projektentwickler Torsten Schewski eine weitere Mini-Siedlung. Auf einem rund 1,9 Hektar großen Areal sollen Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen. Die Stadtverordneten hatten den Beschluss zum Aufstellen eines Bebauungsplanes für die Brache zwischen der Straße „Grüne Aue” und dem alten Bahndamm zum Errichten von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen in kleinen Wohnanlagen am 21. Mai 2014 einstimmig gefasst.

Unmittelbar neben dem Grundstück steht die bereits begonnene Reihenhaussiedlung, die Torsten Schweski seit der Insolvenz des Errichters verwaltet.

Aktuell hat er gerade das unweit gelegene Wohngebiet direkt an der Brielower Brücke entwickelt, erschlossen und komplett vermarktet, derzeit bemüht er sich zudem um das Revitalisieren des begonnenen, aber nicht abgeschlossenen Wohnbauprojektes an der Grünen Aue unweit des Bahndammes.

Wie Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann j(CDU) jetzt sagte, woll sie das Thema „Wohnen in Brandenburg/Havel“ in Zukunft anders planen und organisieren. Sie habe den Eindruck, dass die Stadt als Wohnstandort erheblich an Bedeutung gewonnen habe und wolle dem Rechnung tragen.

Von André Wirsing

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