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Neue Heiztechnik in der Rote-Mühle-Siedlung

Energiesparen in Wittstock Neue Heiztechnik in der Rote-Mühle-Siedlung

Mit neuer Technik beginnt in der Wittstocker Rote-Mühle-Siedlung die aktuelle Heizperiode. In den vergangenen sechs Wochen wurden dort vier zentrale Heizungsanlagen ausgetauscht. Die moderne Brennwerttechnik erfordert nun aber ein anderes Heizverhalten der Mieter.

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Maik Wagner bei der Installation der neuen Gaskessel im Wittstocker Wohngebiet.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Mit nagelneuer Brennwerttechnik beginnt in der Rote-Mühle-Siedlung in Wittstock die aktuelle Heizperiode. In den vergangenen sechs Wochen wurden dort vier zentrale Heizungsanlagen ausgetauscht und neu installiert. Herzstück der Wärmeversorgung sind nun Gaskessel, Brennwerttechnik und Energiepumpen. Eine weitere Anlage wurde bereits im vergangenen Jahr erneuert.

Die Investitionskosten umfassen gut 150 000 Euro. Sie werden vom Berliner Unternehmen Treucon Real Estate getragen. Das Unternehmen vertritt in Wittstock die Interessen der Eigentümergesellschaft Multicon Rote-Mühle-Weg OHG. „Vor mehreren Jahren fiel die Entscheidung, die Energieversorgung auf einen neuen Weg zu bringen und sie den aktuellen Gegebenheiten anzupassen“, sagt die Treucon-Projektmanagerin Yvonne Popp. Dabei stand auch fest, dass „die Umstellung der Wärmeversorgung kostenneutral für die Mieter erfolgt“, so Popp.

273 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten in der Rote-Mühle-Siedlung profitieren von der neuen Wärmeversorgung

273 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten in der Rote-Mühle-Siedlung profitieren von der neuen Wärmeversorgung.

Quelle: Christamaria Ruch

Neben drei Einzelkesseln gehört auch ein Doppelkessel zu den Investitionen. Jede Anlage versorgt mehrere Objekte in dem Wohngebiet. Mieter des ersten Bauabschnittes in 273 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten auf insgesamt gut 19 000 Quadratmeter Fläche profitieren von diesen Investitionen. „Die neuen Heizungsanlagen weisen gegenüber der bisherigen und 20 Jahre alten Technik Energieeinsparpotenziale in Höhe von 20 Prozent auf“, sagt Roland Kopetzky. Er ist technischer Leiter beim Energiedienstleister Lava Energy aus Stuttgart und betreute die Umbauarbeiten. Lava Energy liefert nun die Wärme im Wohngebiet. Das Unternehmen wirbt damit, dass modernste Energiemanagement-Technologie und marktführende Brennwerttechnik installiert wird.

Die Heizung passt sich den Außentemperaturen an

Allerdings erfordert die neue Technik auch ein Umdenken beim Heizverhalten. „Wegen der geringeren Vorlauftemperatur funktioniert die Heizung anders“, sagt Burkhard Lemke, Geschäftsführer der Dosse-Immobilien in Wittstock. Die Gesellschaft ist der örtliche Hausverwalter. „Auch tagsüber sollen die Heizkörper auf Stufe 2 eingestellt bleiben – dabei wird sogar viel weniger Energie als früher verbraucht“, sagt er. Denn: Die intelligente Heizung passt sich den Außentemperaturen an.

Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch das Energiemonitoring-System einschließlich der Wärmemengenzähler installiert. Die Arbeiten endeten vergangene Woche. „Der Zeitfaktor spielte eine entscheidende Rolle“, sagt Maik Wagner von der gleichnamigen Wittstocker Haustechnikfirma. „Wir haben zwischenzeitlich Warmwasserspeicher installiert, damit während des Einbaus der neuen Heizkessel in den Objekten nicht die Temperaturen absinken“, erklärt Maik Wagner. Von der Überwachung der Brenntechnik bis hin zur Abrechung liefert Lava Energy nun alle wärmerelevanten Leistungen. „Es ist eines der größten Wohnprojekte, das wir bisher realisiert haben“, sagt Roland Kopetzky.

Von Christamaria Ruch

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