Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Neues Wohnen in der Weißen Stadt

Quartiersentwicklung in Oranienburg Neues Wohnen in der Weißen Stadt

In der Weißen Stadt in Oranienburg gibt es noch viel Wohnpotential. Welche Bebauung sich am besten ins Stadtbild einfügt, sollte vor zwei Jahren ein Wettbewerb ans Tageslicht bringen. Der erste Preis ging damals an ein österreichisches Büro. Nun stellten die Wiener Planer ihre Ideen im Bauausschuss vor. Dort war man höchst zufrieden mit den Vorstellungen.

Voriger Artikel
Interesse an Immobilien steigt
Nächster Artikel
Trend geht zum Ferienhäuschen im Grünen

Christoph und Verena Mörkl und Laura Hannappel (v. l.) aus Wien zeigen ihr Modell von der Weißen Stadt.

Quelle: Andrea Kathert

Oranienburg. Extra mit dem Auto waren die Planer aus Wien angereist, um am Dienstagabend dem Oranienburger Bauausschuss ihr Modell vom Wohnquartier Weiße Stadt unversehrt vorstellen zu können. Die Mitarbeiter des Büros Superblock hatten vor zwei Jahren den Städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung eines neuen Wohnquartiers gewonnen. Zusammen mit der Stadt wurden die Ideen weiterentwickelt. „Jetzt sind wir an einem Punkt, wo wir etwas vorstellen können“, sagte Baustadtrat Frank Oltersdorf. Der Rahmenplan wird die Grundlage für das weitere Arbeiten darstellen. „Bis Ende des Jahres wollen wir Baureife erreichen“, meinte Olterdorf. Ein hehres Ziel, räumte er selbst ein.

Vom blauen Kanal bis zur Weißen Stadt haben die Planer ihre Ideen für das neue innerstädtische Wohnquartier überschrieben, das auf den unbebauten Flächen auf beiden Seiten entlang der Walther-Bothe-Straße entstehen könnte. 17 Hektar umfassen die Flächen zwischen der Kurt-Schuhmacher Straße im Westen, dem neuen Wohngebiet am Wolfsbusch im Norden, der Erzberger Straße im Westen und der Walther-Bothe-Straße beziehungsweise dem ehemaligen Bahndamm im Süden.

Service

Attraktive Wohnungen und Häuser im ganzen Land Brandenburg: MAZimmo.de

Die zentrumsnahe Lage könnte für junge Familien mit Kindern genau so attraktiv sein wie für ältere Menschen. Besonders viele Zielgruppen und Menschen mit unterschiedlichen Einkommen sollen sich im Quartier ansiedeln. Deshalb ist es Ziel der Planer, möglichst viele Bauformen zu verwirklichen. Die Palette könnte vom Vier- und Dreigeschosser über Reihenhäuser oder Stadthäuser bis hin zu Doppelhäusern reichen.

Bis zu 500 Wohnungen würden entstehen, allein 300 wären auf städtischen Flächen möglich. Dass eine städtische Gesellschaft als Bauherr auftritt, ist nicht ganz abwegig. Auch die OWG ist mit im Boot bei der Quartiersentwicklung. Im nördlichen Baufeld soll eine Kita vorgesehen werden. Auch ein Altersheim war mal im Gespräch.

Vom Kanal her zieht sich entlang der nördlichen Seite der Walther-Bothe-Straße eine „grüne Düne“ entlang, wie es Christoph Mörkl vom Büro Superblock formulierte. Dieser Parkstreifen könnte Erholungsfunktion und Spielmöglichkeiten miteinander verbinden. An der Parkkante stehen die höchsten Gebäude. In Richtung „Wolfsbusch“ werden die Häuser immer flacher. Im nördliche Baufeld müssten die Pappeln gerodet werden. Das Wohngebiet selbst soll kleinteilig werden, mit vielen Durchwegungen.

Der Bauausschuss befürwortete die Pläne mit einer Enthaltung.

Weitere Informationen: Die Vorlage zur „Quartiersentwicklung Weiße Stadt“ ist auf der Internetseite der Stadt unter den Sitzungsvorlagen zu finden. Als nächsten Gremien liegt der Beschluss im Hauptausschuss am 29. Juni sowie in der Stadtverordnetenversammlung am 13. Juli vor.

Von Andrea Kathert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Bauen & Wohnen


Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg