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Neuruppin setzt Parkverbot durch

Poller an der Pfarrkirche Neuruppin setzt Parkverbot durch

Mit neuen, stabilen Pollern will die Stadtverwaltung von Neuruppin das Parkverbot rund um die Neuruppiner Pfarrkirche durchsetzen. Eigentlich sind die Stellplätze dort schon seit Jahren nur den Gästen der Veranstaltungen vorbehalten. An die Regel hält sich aber kaum ein Autofahrer.

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Die Stadt will das Parkverbot an der Pfarrkirche jetzt konsequenter durchsetzen.

Quelle: Reyk Grunow

Neuruppin. Jahrelang wurde es geduldet, doch jetzt ist mit dem wilden Parken an der Pfarrkirche in Neuruppin endgültig Schluss. Der Neuruppiner Stadtbauhof wird noch in dieser Woche Poller aufstellen, um so vor der Kirche die Parkplätze entlang der Virchowstraße abzusperren. Das kündigte die Stadtverwaltung jetzt an.

„Die Parkflächen im Umfeld der Kulturkirche sind für Besucher der Veranstaltungen sowie die Versorgungsfahrzeuge vorgesehen“, sagt der Neuruppiner Stadtsprecher Heiko Rähse. Auch wenn viele Autofahrer sie dafür halten: Die Stellplätze hinter der Stadtkantine und vor dem Eingang der Pfarrkirche sind keine öffentlichen Parkflächen.

Eigentlich müsste das auch jeder klar erkennen können. Vor den Stellplätze stehen Tafeln, die auf die klare Parkordnung hinweisen – und darauf, dass dort eben nicht jeder sein Auto abstellen darf, wenn er anderswo gerade keinen Parkplatz findet. Trotzdem hat sich diese Praxis im Laufe der Jahre eingebürgert. Vielleicht auch, weil die Parksünder das Gefühl hatten, dass die Stadt den Regelverstoß stillschweigen akzeptiert hat.

Alte Poller und Ketten werden seit Jahren ignoriert

Ab dieser Woche ist das aber vorbei, heißt es nun aus dem Rathaus. Die Stadt will umsetzen, was schon immer vorgesehen war. Bis vor einigen Jahren standen vor der Kirche dezente Poller mit noch dezenteren Ketten. Die sollten Autos daran hindern, auf die gepflasterten Fläche vor der Kirche zu fahren – mit bescheidenem Erfolg. Die Poller stehen zwar noch, die meisten Ketten sind längst verschwunden. Veranstalter behalfen sich in den vergangenen Monaten mit rotweißem Flatterband, um die Stellplätze für ihre Gäste zu sichern. Aber auch das half wenig.

Am Donnerstag und Freitag sollen neue, stabile Poller aufgebaut werden. Sogar die Denkmalbehörde hat schon zugestimmt.

Von Reyk Grunow

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