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Mehr Ruhe für Stahnsdorfer

CDU-Ortsverband hat ein Parkbank-Konzept erarbeitet Mehr Ruhe für Stahnsdorfer

Ein Parkbank-Konzept für Stahnsdorf hat der CDU-Ortsverband erarbeitet. Es sieht etwa 20 zusätzliche Rastplätze vor. Sie sollen nicht nur für Senioren, sondern auch für junge Leute und Familien aufgestellt werden, die die Bänke für ein Picknick, zum Lesen eines Buches oder als Treffpunkt nutzen könnten. Das Konzept soll demnächst in der Gemeindevertretung vorgestellt werden.

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Derzeit laden Parkbänke nicht gerade zum Verweilen ein. Doch in der wärmeren Jahreszeit wären die Stahnsdorfer schon froh, zusätzliche Rastplätze in ihrer Gemeinde zu haben.

Quelle: Jens Trommer

Stahnsdorf. Mehr öffentliche Sitzgelegenheiten möchte die CDU Stahnsdorf in der Gemeinde einrichten. Dazu hat sie ein Parkbank-Konzept erarbeitet, das sie demnächst der Gemeindevertretung und deren Ausschüssen vorstellen wird. „Schon im Wahlkampf 2014 sind wir an unseren Ständen vor allem von älteren Stahnsdorfern darauf angesprochen worden, mehr Plätze für eine kurze Rast auf dem Weg zum Arzt, zur Sparkasse oder zum Einkaufsmarkt zu schaffen“, sagt CDU-Ortsvorsitzender und Fraktionschef Daniel Mühlner. Bei einer ersten Vorstellung vor den Weihnachtsfeiertagen sei das Konzept von den Veranstaltungsgästen bereits sehr positiv aufgenommen worden.

Die stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates Ingrid Scharf hat sich im gesamten Gemeindegebiet umgeschaut und die Standorte erfasst, an denen bereits Bänke stehen. Bislang laden der Dorfplatz, das „Grashüpferviertel“ und der Spielplatz im Wohngebiet Schmale Enden in Stahnsdorf, das Ufer am Güterfelder Haussee und der Bereich am Dorfanger in Sputendorf zum Verweilen ein. Aber auch in der Markhofstraße oder der Hildegardstraße, am Beethovenwäldchen gegenüber der Sparkasse in der Potsdamer Allee oder in der Alten Potsdamer Landstraße wünschen sich die Anwohner Möglichkeiten für eine kurze Pause. Dabei denkt die CDU mit ihrem Konzept nicht allein an die älteren Stahnsdorfer. Auch junge Leute und Familien sollen die Bänke in der wärmeren Jahreszeit für ein Picknick, zum Lesen eines Buches oder als Treffpunkt nutzen.

Etwa 20 zusätzliche Bänke will die CDU in den nächsten drei Jahren aufstellen lassen. Mit Zustimmung der Gemeindevertretung könnten die ersten fünf bis acht Bänke noch in diesem Jahr stehen. Für die Aufstellung und Pflege hat der Ortsverband rund 25 000 Euro kalkuliert. Im Haushalt für dieses Jahr hat die Fraktion eine solche Summe bereitstellen lassen. Mühlner hofft aber auch, dass sich Sponsoren finden, die die Anschaffung einer Sitzgelegenheit und deren Pflege für eine gewisse Zeit finanziell übernehmen würden.

Wie teuer die Bänke selbst werden, hänge von der Ausstattung ab. Seit einiger Zeit wären sogar Modelle auf dem Markt, deren Sitzfläche eine Aussparung für Rollatoren habe, deren Sitzteile sich wiederum bündig in die Bank einpassen ließen.

Bänke sollten etwas höher als normal sein

Die Bänke sollen mit Rücksicht auf die Senioren etwas höher als normal sein, um das Aufstehen zu erleichtern. Sie sollten eine Rückenlehne haben.

Als Standort empfiehlt das Konzept einen Platz optimal 50 Zentimeter vom Weg entfernt.

Für ihr Konzept hat die CDU die Stadtentwicklungskonzepte anderer Kommunen studiert.

Von Heinz Helwig

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