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Der Traum vom neuen Stadtquartier

Pläne für ROW-Brache im Bauausschuss vorgestellt Der Traum vom neuen Stadtquartier

Im Rathenower Bauausschuss hat der Stadtentwickler Christian Wernicke die Pläne für die Entwicklung der ROW-Brache hinter dem Rathenower Rathaus vorgestellt: auf dem 30 000 Quadratmeter großen Areal sollen Wohnungen, Büros und Läden entstehen.

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Blick auf die ROW-Brache hinter dem Rathenower Rathaus.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Von den Plänen, die ROW-Brache in der Berliner Straße mit Leben zu füllen, hatten die Mitglieder des Bauausschusses vor einigen Wochen aus der MAZ erfahren. Am Montagabend nun wurde auch der Kopf sichtbar, der hinter diesen Plänen steckt. Christian Wernicke, Diplom-Ingenieur und Projektentwickler, stellte den Abgeordneten das ehrgeizige Projekt vor.

32 000 Quadratmeter groß ist das Grundstück, das von Berliner Straße, Puschkinstraße und Geschwister-Scholl-Straße eingefasst wird. Die zwei Eigentümer des Areals – die Fielmann AG und die Nachfolger der Askania Werke – haben nach Auskunft Wernickes ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die Liegenschaft zu veräußern. Damit wäre die Voraussetzung geschaffen, die Fläche städtebaulich zu entwickeln.

Chrustian Wernicke

Chrustian Wernicke.

Quelle: Markus Kniebeler

Laut Wernicke, der Berlin in der Geschäftsführung des renommierten Projektentwicklers SMV tätig ist, in Rathenow geboren wurde und hier immer noch lebt, soll auf dem Gelände ein Mix aus Wohnungen, Handels- und Büroflächen entstehen. Bis es so weit ist, sind aber noch einige grundsätzliche Dinge zu erledigen. Vor allem die Altlastensanierung – in den einstigen ROW-Betrieben wurde mit allen möglichen Chemikalien gearbeitet – müsse schnell in Angriff genommen werden, so Wernicke Die ersten Gespräche mit den Eigentümern und mit Vertretern des Umweltamtes habe es schon gegeben. Nun müssten die Belastungen erfasst werden, um danach ein Handlungskonzept zum Umgang mit den Altlasten zu erarbeiten.

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Wie genau die Fläche, wenn es denn zur Entwicklung kommt, aussehen könnte, wollte Wernicke im Detail noch nicht verraten. Einige Fakten gab er dann doch bekannt. So soll der „060“-Block neben dem Rathaus abgerissen werden und durch eine flachere Bebauung ersetzt werden. Die Askania-Backsteinbauten an der Schollstraße bleiben stehen und sind für die Wohnnutzung vorgesehen. Ob andere Backsteingebäude auf dem Gelände abgerissen oder saniert werden, sei noch nicht entschieden.

Zwischen 15 und 25 Millionen Euro sind laut Wernicke für die Investition geplant. Man sei in Verhandlung mit erfahrenen Architekten, um ein Quartier mit Lebens- und Aufenthaltsqualität zu schaffen. „Es wäre fatal, wenn wir auf die freie Fläche eine Blechbüchse stellen und den Namen einer Discounterkette raufschreiben.“

Von Markus Kniebeler

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