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Plötzlich eine Burg auf dem Zebrastreifen

Überraschung in Kleinmachnow Plötzlich eine Burg auf dem Zebrastreifen

Vermutlich war sie am Mittwoch eines der meist fotografierten Bauwerke in Kleinmachnow – die trutzige Burg, die wie von Geisterhand über Nacht auf dem Zebrastreifen im Adolf-Grimme-Ring entstanden ist.

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Ritterlicher Willkommensgruß mit der neuen Hakeburg für die Bauleute am Adolf-Grimme-Ring in Kleinmachnow.

Quelle: Gemeinde

Kleinmachnow. Da staunten die Bauleute der Firma HTS nicht schlecht, als sie am Mittwochmorgen im Adolf-Grimme-Ring eintrafen. Die für den Bau des Aufmerksamkeitsfeldes gedachten Betonpflastersteine waren zur Ritterburg auf dem Zebrastreifen umgestaltet – und gut gesichert mit Warnleuchten, dass auch niemand gegen den Bau stößt.

Auch ein netter Brief mit lieben Grüßen der drei Erbauer lag dabei: „Ritterlich willkommen! Fühlt Euch zu Hause in den Ritterlichen Burgen von und zu Hakeburg!!! Wir wünschen euch viel Spaß und Freude mit unserem Werk. Genießt dieses Wunderwerk der Architektur und nehmt es locker und ritterlich“

Das taten die Bauarbeiter und die Gemeindeverwaltung, die gleich in der Nähe ihren Sitz hat. Im Rathaus löste das Bauwerk „komplett Begeisterung aus. Sogar das Ordnungsamt zeigte sich gnädig, auch wenn die Burg mitten auf dem Zebrastreifen ’geparkt’ wurde“, berichtet Gemeindesprecherin Martina Bellack. „Das ist ein cooles Ding“, lobte auch Bürgermeister Michael Grubert und freute sich über diese kreative Jugendarbeit, „die beweist, dass Spaß auch funktioniert, ohne dass dabei etwas zu Bruch geht“.

Auch unter den Passanten fanden sich jede Menge Bewunderer. Möglicherweise war die neue Neue Hakeburg am Mittwoch das am meisten fotografierte Motiv in Kleinmachnow. Wenigstens bleibt sie so zumindest im Bild erhalten, denn die Baustelle auf der Straße muss ja in den Ferien fertig werden, und daher wird die Burg fallen müssen.

Von Claudia Krause

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