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Potsdam reserviert Spenden für Tierheim

Wende im Streit um Rücklagen Potsdam reserviert Spenden für Tierheim

Wende im Streit um Fördermittel für das neue Potsdamer Tierheim: Die Stadtverordneten haben beschlossen, die bei der Stadt verwahrten 131 000 Euro bis Ende 2017 für einen Tierheimneubau zu reservieren. Die umstrittene Richtlinie zur Aufteilung des Geldes kommt erst zum Zuge, wenn es bis dahin keine Initiative für ein neues Tierheim gibt.

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Baracken auf dem Gelände des künftigen Potsdamer Tierheims an der Michendorfer Chaussee.

Quelle: Volker Oelschläger

Potsdam. Die Diskussion über die umstrittene Richtlinie zum Umgang mit Tierschutzspenden in Höhe von mehr als 131 000 Euro ist ausgesetzt. Das bei der Stadt verwahrte Geld soll bis Ende 2017 für den Bau eines neuen Tierheims reserviert bleiben.

Sollten die Mittel bis dahin nicht angefordert werden, weil es keine Initiative für den Neubau eines Tierheims gibt, soll die Stadtverordnetenversammlung „unverzüglich“ über die Förderrichtlinie entscheiden. Das haben die Stadtverordneten am Mittwoch einstimmig beschlossen. Sie bestätigten damit einen Änderungsantrag der Linken.

Ordnungsdezernentin Elona Müller-Preinesberger (parteilos), die die Richtlinie vorgelegt hatte, begrüßte den Änderungsantrag der Linken zuvor ausdrücklich und empfahl den Stadtverordneten dessen Bestätigung.

Die Richtlinie sei ausgearbeitet worden, weil es im Tierheimbeirat keine eindeutige Position zum Umgang mit diesen Mitteln gegeben habe. Bei dem Geld handelt es sich um eine aus Spendenmitteln gebildete Rücklage des 2007 geschlossenen alten Potsdamer Tierheims.

Der Tierschutzverein für Potsdam und Umgebung (TSV), der an der Michendorfer Chaussee ein neues Tierheim für die Landeshauptstadt errichtet will, hat immer wieder Anspruch auf die Mittel erhoben. TSV-Sprecher Günter Hein begrüßte die Entscheidung der Stadtverordneten.

Von Volker Oelschläger

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