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Sanierung in der Kyritzer Innenstadt

Neue Fassaden für Wendebauten Sanierung in der Kyritzer Innenstadt

Die kommunale Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft will zwei Häuser in der Kyritzer Innenstadt mit insgesamt 30 Wohnungen instandsetzen und modernisieren lassen. Trotz der Kosten von rund 450 000 Euro sollen die Mieten unverändert bleiben. Der Fertigstellungstermin ist unklar.

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1991 zogen hier die ersten Mieter ein.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Sie sind sozusagen das Tor zur Kyritzer Innenstadt, die beiden ocker-ziegelroten Wohnblöcke an der Ecke von Graf-von-der-Schulenburg- und Maxim-Gorki-Straße. In den vergangenen Tagen verschwanden ihre Fassaden zum Teil hinter Baugerüsten. Und sie werden wohl auch nicht wieder auftauchen – jedenfalls nicht so, wie sie bisher aussahen.

Die kommunale Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft (WBG) will die Häuser mit ihren insgesamt 30 Wohnungen instandsetzen und modernisieren lassen. „Die sind nun auch schon 24 Jahre alt“, erinnert WBG-Geschäftsführerin Gabriele Schuster. Anfang beziehungsweise Mitte 1991 waren die ersten Mieter in die Häuser eingezogen. Bis jetzt werden die Blocks im Volksmund „altengerecht“ genannt, obwohl sie das mangels Aufzug schon damals nicht waren.

Nun sollen Dach und Fassade erneuert und mit einer Wärmedämmung versehen werden. Auch die alten Holzfenster werden ersetzt. Sie entsprechen längst nicht mehr modernen Ansprüchen.

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Es wird völlig anders aussehen

„Es wird völlig anders aussehen als jetzt“, verrät Gabriele Schuster und hält sich zugleich mit Details zurück. Nur so viel: Die Klinkerstreifen wird es wohl nicht mehr geben. „Wir denken, dass es gut ins Stadtbild passen wird.“ Die Gestaltung sei sowohl mit der Stadt als auch mit der Unteren Denkmalbehörde beim Landkreis abgesprochen. Natürlich handelt es sich bei den Häusern nicht um Baudenkmale, aber sie sind Bestandteil des Kyritzer Sanierungsgebietes und prägen das Stadtbild mit.

Die Wohnungsbaugesellschaft rechnet mit Kosten von rund 450 000 Euro. Zwei Drittel davon will sie mit Hilfe eines Kredites der Investitionsbank des Landes Brandenburg abdecken. Für das kommunale Unternehmen bringt das natürlich zusätzliche Belastungen mit sich. Trotzdem verspricht Geschäftsführerin Gabriele Schuster: „Eine Mieterhöhung wird’s nach der Modernisierung nicht geben. Das sind ja Sozialwohnungen. Die Menschen, die da leben, könnten das nicht aufbringen.“ Die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke sieht das ganz genauso: „Ich finde es besonders gut, dass es der WBG gelingt, diese Modernisierung ohne Mieterhöhung durchzuführen.“ Nur so lasse sich gewährleisten, dass das Wohnen in der Innenstadt für alle Bevölkerungsschichten bezahlbar bleibt.

Wie lange die Bauarbeiten dauern, darauf mochte sich Gabriele Schuster noch nicht genau festlegen. Aber: „Bevor wir Frost haben, sollten die Bewohner natürlich neue Fenster bekommen.“

Von Alexander Beckmann

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