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Stadtwerke Neuruppin

Ausbau der Friedrich-Engels-Straße Stadtwerke Neuruppin

Bis vor Kurzem schien unklar, wie es mit der Friedrich-Engels-Straße in Neuruppin weitergeht, wenn die Baufirmen Anfang Juli mit dem ersten Bauabschnitt fertig sind.

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Im nächsten Jahr soll die Neuruppiner Friedrich-Engels-Straße von der Post- bis zur Präsidentenstraße ausgebaut werden.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Jetzt steht endlich fest: 2016 soll definitiv der nächste Abschnitt der Straße ausgebaut werden - von den Stadtwerken.

Offiziell ist Neuruppin Bauherr für das Vorhaben. Die Friedrich-Engels-Straße gehört der Stadt, also muss sie sich auch um den Ausbau kümmern. Die Rolle des Bauherrn soll nun aber die städtische Tochterfirma übernehmen, schlägt die Stadtverwaltung vor und will damit mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Die Stadtwerke sind am Ausbau ohnehin beteiligt. Sie sind für die Strom-, Gas-, Wasser- und Abwasserleitungen verantwortlich. In der Praxis bedeutet das bisher: Zuerst lassen die Stadtwerke die Erde aufreißen, um an ihren Leitungen arbeiten zu können. Wenn die Stadtwerke damit fertig sind, schickt die Stadtverwaltung eine zweite Firma los, die den Auftrag für den neuen Regenwasserkanal und für den eigentlichen Straßenbau hat.

Im ersten Bauabschnitt zwischen Virchow- und Poststraße hatte das zu Irritationen geführt. Weil im Rathaus niemand genau sagen konnte, wann die Stadtwerke mit ihren Arbeiten fertig sind, entstand eine lange Pause auf der Baustelle, in der gar keine Firma gearbeitet hat. Bei Stadtverordneten und Bürgern entstand der Eindruck, dass die linke Hand nicht weiß, was die Rechte tut.

Das soll im zweiten Bauabschnitt zwischen Post- und Präsidentenstraße besser werden. Dort könnten die Stadtwerke sowohl für ihre Leitungen als auch für den Straßenbau verantwortlich sein. Das städtische Tochterunternehmen finanziert die Bauarbeiten sogar kurzzeitig vor. Als Gegenleistung für die Koordinierung soll Neuruppin 25000Euro zusätzlich an die Stadtwerke bezahlen. Im Gegenzug werden Mitarbeiter im Rathaus entlastet. Der Neuruppiner Bauausschuss hat diese Lösung am Donnerstag schon mal abgesegnet, das letzte Wort hat aber der Hauptausschuss.

Noch in diesem Jahr sollen zwischen Post- und Rudolf-Breitscheid-Straße neue Fernwärmerohre verlegt werden. Dabei wird auch endlich ein leistungsstarker Stromanschluss für den Martinimarkt bis zum Braschplatz gebaut. Bürgermeister Jens-Peter Golde hatte das den Schaustellern vor Jahren versprochen. Im nächsten Jahr sollen dann auch die Fahrbahn, die Gehwege und die anderen Nebenanlagen entstehen.

Von Reyk Grunow

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