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Statt neuer Häuser nun eine Mauer

Altstadtsanierung in Perleberg Statt neuer Häuser nun eine Mauer

Das gesamte Areal hinter der Lotte-Lehmann-Akademie in Perleberg hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Marode Gebäude wurden abgerissen und erhaltenswerte saniert. In bester Stepenitz-Lage entstanden neue attraktive Reihenhäuser. Im Gegenzug sollte aber auch die Lücke an der Straßenfront durch neue Häuser geschlossen werden. Doch jetzt wird dort nur eine Mauer errichtet.

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Eine Mauer soll jetzt die Lücke zwischen der Puschkinstraße 16, sie wird gerade saniert, und der Parchimer Straße 1 schließen.

Quelle: Foto: Michael Beeskow

Perleberg. Rainer Pickert (CDU) lenkte auf Donnerstagabend im Perleberger Hauptausschuss die Aufmerksamkeit auf die Baulücke hinter der Lotte-Lehmann-Akademie. „Der Hof ist jetzt gepflastert worden. Ich dachte, da sollen Häuser entstehen.“

Es geht um die Lücke in der Straßenfront zwischen den Häusern Puschkinstraße 16 und Parchimer Straße 1. Wie Sandra Saffran aus dem Bauamt dazu erklärte, werden dort zunächst keine neuen Häuser errichtet. Der Eigentümer sei gerade dabei mit großem finanziellen Aufwand das Gebäude Puschkinstraße 16 zu sanieren. Mittel für eine neue Bebauung stehen dem Eigentümer erst einmal nicht zur Verfügung. Es sei daher beabsichtig, die Straßen durch eine Mauer zu schließen. Die Gestaltung sei noch nicht entschieden, darüber werde noch diskutiert.

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Rainer Pickert verwies auf die ursprüngliche Planung. Bei der Neuordnung des gesamten Geländes zwischen Puschkinstraße und Stepenitz wurde vereinbart, dass direkt am Wasser eine Reihe neuer attraktiver Reihenhäuser entstehen soll, aber auch die Straßenfront sollte durch passende neue Häuser geschlossen werden. Die Reihenhäuser an der Stepenitz sind bereits seit Jahren fertig und eine begehrte Wohnlage.

Sandra Saffran erklärte, die Stadt könne einen Eigentümer nicht zwingen, auf seinem Grundstück ein Wohnaus zu errichten.

Die Puschkinstraße 16 gehört zu den derzeit größten Sanierungsvorhaben in der Altstadt. Das stadtbildprägende Gebäude unweit des Gänsebrunnens hatte viele Jahre leer gestanden. Jetzt entstehen hier neue Wohnungen. Damit sind alle Gebäude in diesem innerstädtischen Areal saniert, auch die Häuser Parchimer Straße 2 und 3.

Von Michael Beeskow

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