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Studie zum Quartier Meyenburg steht noch aus

Prüfung des Projektes auf 2016 verschoben Studie zum Quartier Meyenburg steht noch aus

Im Herbst sollten Zahlen und Fakten belegen, ob das sich Konzept von einem „Generationengerechten Quartier Meyenburg“ umsetzen lässt. Dazu hatten das Amt Meyenburg, das DRK und die Stephanus Wohnen und Pflege eine Machbarkeitsstudie ausgeschrieben. Diese Studie wird aber auf 2016 verschoben.

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Ein Modell des Quartiers hat das Team der BTU Cottbus vergangenes Jahr entwickelt.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Eigentlich sollten jetzt – im Herbst 2015 – hieb- und stichfeste Zahlen über die Rentabilität des Wohnprojektes „Generationengerechtes Quartier Meyenburg“ auf dem Tisch liegen. Im Sommer war dazu eine Machbarkeitsstudie ausgeschrieben worden. Doch ein Ergebnis liegt noch nicht vor, informierte Hartmut Watschke, stellvertretender Geschäftsführer beim Kreisverband Prignitz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

„An der Ausschreibung hatten sich mehrere Firmen beteiligt“, informierte Hartmut Watschke auf Nachfrage. Zwei seien in die engere Auswahl gekommen beziehungsweise in der Amtsverwaltung Meyenburg persönlich gehört worden. „Einstimmig haben wir uns für eine Firma entschieden, jedoch noch keinen Auftrag erteilt“, berichtete der stellvertretende DRK-Kreisgeschäftsführer. Ein notwendiger Abstimmungsprozess mit dem Sozialministerium sei noch nicht abgeschlossen. Die Beteiligten – Amt Meyenburg, DRK und Stephanus Wohnen und Pflege als sozialer Träger – bemühen sich laut Hartmut Watschke derzeit, auch finanzielle Unterstützung seitens des Landes Brandenburg für die kostenintensive qualifizierte Machbarkeitsstudie zu bekommen.

Außerdem seien „vom Land empfohlene konzeptionell-strukturelle Modifizierungen zu den vorliegenden Plänen noch im Abstimmungsprozess mit den Prignitzern“. Dabei gelte es, behördliche Vorgaben, gesetzliche Parameter und Trägerideen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. „Dies wird voraussichtlich bis zum Januar 2016 dauern“, schätzt der DRK-Vize. Auch stünden Landeshaushaltsmittel erst wieder im neuen Jahr zur Verfügung. Erst dann bekomme beim Ausschreibungsverfahren der ausgewählte Favorit seinen Auftrag. „Und im April 2016 sollten die Ergebnisse der Studie vorliegen, um dann richtig konkret zu werden beziehungsweise eine Entscheidung zu treffen“, so Hartmut Watschke.

Das Konzept zu dem Wohnquartier umfasst ein vielseitig nutzbares Viertel gegenüber dem Meyenburger Amtsgebäude für junge und alte Bewohner. Vor allem für Senioren sollen sich hier – je nach ihrer körperlichen Verfassung – verschiedene Wohnformen bieten. Sie könnten von der Selbstständigkeit bis zur hohen Pflegebedürftigkeit in den eigens dafür angelegten flexiblen Wohnbereichen leben. An der Projektentwicklung hatten sich das Amt Meyenburg und als Leistungsträger das DRK und die Stephanus Wohnen und Pflege beteiligt. In einem Workshop konnten sich auch Bürger einbringen. Ein Team der BTU Cottbus hatte den fachlichen Hintergrund bearbeitet und ein sehr konkretes Konzept abgeliefert. Die Machbarkeitsstudie soll nun zeigen, ob die Konzeption sich überhaupt umsetzen lässt und ob das Projekt finanziell funktionieren kann.

Von Beate Vogel

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