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Teure Eigenheime im Hennigsdorfer Zentrum

Bauprojekte in Hennigsdorf Teure Eigenheime im Hennigsdorfer Zentrum

Im Hennigsdorfer Zentrum werden bis Ende des Jahres vier höherwertige Häuser gebaut, auch in der Fontanestraße entstehen zwei Stadtvillen. Zudem plant Bauingenieur Ulf Schaum auf rund 3000 Quadratmetern weitere Bauten im Stadtgebiet. Der Trend in Hennigsdorf geht zum Eigenheim, sagt der Fachmann.

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Ulf Schaum (l.) und Verkaufsleiter Michael Gerhard (M.) auf der Baustelle in der Berliner Straße.

Quelle: Foto: Paetzel

Hennigsdorf. Die Häuser stehen schon, nur das Gelände ist noch eine Sandpiste. „Bis Ende des Jahres soll aber alles fertig sein“, erklärt Bauingenieur Ulf Schaum. Er steht vor den Bauten an der Berliner Straße, Autos rauschen vorbei. Auf dem Grundstück, das neben der einstigen Gaststätte „Schlachteplatte“ beginnt und sich bis zur Bibliothek in der Straße am Bahndamm erstreckt, entstehen derzeit vier Gebäude: Ein Doppelhaus, ein Wohn- und Geschäftshaus und zwei Stadtvillen Am Bahndamm. Gebaut wird auch am Nachbarhaus, der ehemaligen Gaststätte „Schlachteplatte“. Das lange leerstehende Haus hat ein Berliner Geschäftsmann gekauft, der Wohnungen und Gewerbe hineinbringen will. Damit wird eine der letzten Lücken im Hennigsdorfer Stadtkern geschlossen.

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Billig werden diese Bauten aber nicht. Der Trend geht zu höherwertigen Häusern und Villen, erklärt Ulf Schaum. Zuletzt hatte er in der Hennigsdorfer Tucholskystraße eine Villa bauen lassen. „Da kostete allein die Elektrik rund 50 000 Euro“, so der Fachmann. Zudem entstehen derzeit in der Fontanestraße zwei weitere Stadtvillen.

Die Nachfrage in Speckgürtelstädten wie Hennigsdorf sei groß, die neu gebauten Häuser wurden innerhalb kürzester Zeit verkauft. „Je weiter man in Richtung Speckgürtel kommt, desto höherwertiger werden die Häuser.“ Für Schaum ist das Eigenheim ein Zeichen der Zeit: Die Zinsen seien niedrig, die Mieten stiegen immer mehr. „Und viele Leute wollen nicht 900 Euro von ihrer Rente für die Miete ausgeben. Das ist ja auch Altersvorsorge“, erklärt Schaum.

Wenn alles gut geht, lässt er im kommenden Jahr 14 weitere Wohneinheiten in Hennigsdorf bauen. Auf einem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück könnten etwa sieben Reihenhäuser und fünf Einfamilienhäuser entstehen – allesamt im Bauhausstil. Gläserne Fassaden, dazu Balkone und Terrassen, das schwebt Schaum vor. Wo genau sich das Areal befindet, will der Ingenieur nicht sagen. Aktuell befinde man sich noch in Abstimmungen mit der Hennigsdorfer Stadtverwaltung.

Den Trend zu höherpreisigen Häusern hat auch die Wohnungsgenossenschaft Hennigsdorf (WGH) erkannt. Im vergangenen Jahr wurden in der Schönwalder Straße 32 Luxus-Wohnungen in vier Stadtvillen fertiggestellt, 96 weitere Wohnungen will die WGH auf dem Gebiet zwischen Feld-, Fontane-, Gartenstraße und Heideweg bauen lassen. Nach ersten Entwürfen könnten 24 höherwertige Wohnungen in drei Stadtvillen entstehen, zudem 40 Wohnungen im mittleren Preissegment und zehn bis 15 Einraumwohnungen speziell für Senioren.

Von Marco Paetzel

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