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Teurer Traum vom Eigenheim in Potsdam

Immobilien in Potsdam Teurer Traum vom Eigenheim in Potsdam

Eine aktuelle Studie der Postbank zeigt: In Potsdam steigen die Preise für Eigentumswohnungen durch den Bevölkerungszuwachs im bundesweiten Vergleich mit am drastischsten. Im Ranking liegt die Stadt auf Platz 2, gleich hinter Berlin. Die Prognose reicht bis 2030 – und hat die Flüchtlingszahlen schon eingerechnet.

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Potsdam landet in dem Postbank-Ranking zur bevölkerungsbedingten Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen bis zum Jahr 2013 nach Berlin auf Platz 2.
 

Quelle: Postbank

Potsdam.  Potsdam steht mit Berlin an der Spitze der wachsenden Städte – und auch der Städte, bei denen die Immobilienpreise am stärksten steigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Postbank in ihrer aktuellen Studie „Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt“. Darin wird die Preisentwicklung am Immobilienmarkt mit der Bevölkerungsentwicklung anhand 36 großer deutscher Städte verglichen. Die Prognose bezieht sich auf Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen bis zum Jahr 2030 und bezieht den Flüchtlingszuzug ein. Im Ergebnis landet Potsdam auf Platz 2.

Potsdam wächst, andere Städte schrumpfen – trotz Flüchtlingen

Potsdam wächst bis 2030 dank Flüchtlingen nach Berlin am zweitstärksten. Bis dahin ist laut der Studie mit einem Bevölkerungswachstum von 4,46 Prozent zu rechnen. Zum Vergleich: Berlin wächst um 4,74 Prozent, München dagegen nur um 1,58 Prozent, was im Ranking Platz 11 bedeutet. Weniger als die Hälfte der analysierten Städte werden noch wachsen, trotz Flüchtlingszuzug. In Erfurt etwa gehen die Zahlen um fünf Prozent zurück, in Chemnitz sogar um mehr als 13 Prozent.

Eigentumswohnungen um 14 Prozent teurer prognostiziert

Für die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen heißt das: Sie werden in Potsdam im prognostizierten Zeitraum um 14 Prozent teurer – in Erfurt hingegen um 19 Prozent billiger, in Chemnitz gar um fast 48 Prozent. Das hängt direkt mit der Bevölkerungsentwicklung zusammen. „Der Flüchtlingszuzug hat keinen unmittelbaren Einfluss auf den Kaufpreis von Immobilien, aber er ruft sogenannte Kaskadeneffekte hervor“, so Dieter Pfeiffenberger, Bereichsvorstand Immobilienfinanzierung bei der Postbank. So führt der höhere Bedarf an preisgünstigem Wohnraum zu Engpässen im Bereich der geförderten Wohnungen. Die Nachfrage nach teureren Mietwohnungen steigt, das Mietniveau zieht an und mit ihm auch die Nachfrage nach größeren Wohnungen, Eigentumswohnungen und Häusern, was wiederum die Kaufpreise treibt.

Studie geht von deutlichem Rückgang der Flüchtlingszahlen aus

Die Postbank Studie „Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt“ wurde unter der Leitung von Michael Bräuninger durchgeführt, Professor an der Helmut-Schmidt-Universität und Experte für Economic Trends Research. Analysiert wurden die 30 größten deutschen Städte sowie sechs Städte, die jeweils die größten eines Bundeslandes sind und nicht zu den Top 30 gehören. Die Analyse stützt sich unter anderen auf folgende Annahmen: 1. Die Zahl der Flüchtlinge geht aufgrund politischer Maßnahmen in 2016 und den Folgejahren gegenüber 2015 deutlich zurück. 2. Insgesamt entspricht die Zuwanderung bis 2030 etwa der Zuwanderung im Jahr 2015, also einer Million. 3. Etwa die Hälfte der Flüchtlinge aus 2015 erhält ein längerfristiges Bleiberecht.

Von MAZonline

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