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Wustrauer müssen bald zahlen

Nach der Sanierung kommt die Rechnung Wustrauer müssen bald zahlen

Die Städtebausanierung in Wustrau ist beendet – nun kommen bald die Rechnungen. Weil durch neue Straßen und Wege die Grundstücke im Wert gestiegen sind, müssen die Eigentümer einen Sanierungsbeitrag bezahlen. Immerhin hat die Gemeinde seit 1993 in Wustrau 4,6 Millionen Euro verbaut.

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Teures Pflaster am Hohen Ende in Wustrau.

Quelle: Peter Geisler

Wustrau. Die Rechnung kommt zum Schluss: Mehr als 20 Jahre nach Beginn der Sanierung von Wustrau werden nun die Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet zur Kasse gebeten. Das hat der Fehrbelliner Hauptausschuss am Mittwochabend empfohlen. Beschließen müssen darüber die Gemeindevertreter am nächsten Donnerstag.

Seit 1993 ist der Ortskern von Wustrau Sanierungsgebiet. Seitdem wurden dort 4,6 Millionen Euro verbaut – in Straßen, Gehwege und Gebäude.

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In Wustrau war die Stadt Fehrbellin in Vorleistung gegangen

Weil sich Wustrau damals für ein umfassendes Sanierungsverfahren entschieden hat, mussten die Anlieger dort bisher für neue Straßen keine Anliegerbeiträge bezahlen – anders als zum Beispiel in der Stadt Fehrbellin. Dort wurde nach dem einfachen Verfahren saniert – die Beiträge für den Ausbau der Straßen waren sofort fällig, wenn eine Straße erneuert war. In Wustrau ging dagegen erst einmal die Gemeinde in Vorleistung, erklärt die Fehrbelliner Bürgermeisterin Ute Behnicke. Von den 4,6 Millionen Euro fordert die nun insgesamt rund 300 000 Euro von den Wustrauern zurück – als Ausgleich dafür, dass deren Grundstücke durch die neu gebauten Straßen im Wert gestiegen sind. Dieser Wertzuwachs wird dann durch alle Einwohner im Sanierungsgebiet geteilt.

Die Gemeinde gibt darüber nun ein Gutachten in Auftrag, das diese Wert­steigerung ermitteln soll. Das Sanierungsgebiet wird dabei in Zonen aufgeteilt, die auf unterschiedliche Weise von den Sanierungsmaßnahmen profitiert haben. Je nach Zone werden etwa 1 bis 4 Euro Sanierungsbeitrag pro Quadratmeter Grundstücksgröße fällig, schätzt die Fehrbelliner Bürgermeisterin.

Von Christian Schmettow

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