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Begehrter Saft aus der Topinambur-Knolle

Wildfrucht-Firma Lienig wird 20 Begehrter Saft aus der Topinambur-Knolle

Vor 20 Jahren wagten sich Frank Lienig und sein Vater Helmut mit der Verarbeitung von Wildfrüchten wie Aronia, Sanddorn und Topinambur zu Säften, Konzentraten, Pulvern in Dabendorf auf Neuland. Heute ist die „Lienig Wildfrucht-Verarbeitung“ deutschlandweit Marktführer in Sachen Topinambur. Jährlich werden rund 1000 Tonnen der gesunden Knolle ausgepresst.

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André Seifert, Chef Frank Lienig und sein Sohn Richard Lienig (v.l.) füllen für Kunden auch kleine Mengen Wildfruchtsaft ab.

Quelle: Frank Pechhold

Dabendorf. „Bei der Verarbeitung von Topinambur sind wir Marktführer in Deutschland“, sagt Frank Lienig. Vor 20 Jahren gründeten sein Vater Helmut und er die Firma „Lienig Wildfrucht-Verarbeitung“ in Dabendorf. Heute ist das Familienunternehmen auf die Veredlung von Aronia, Sanddorn und Topinambur zu Säften, Konzentraten und Pulvern für namhafte Nahrungsmittel-Firmen spezialisiert.

„Vor allem mit der Verarbeitung von Topinambur haben wir Mitte der 1990er Jahre absolutes Neuland in Brandenburg betreten“, sagt Frank Lienig. Die mehr als mannshohe Pflanze aus der Familie der Sonnenblumen mit ihren goldgelben Blüten hatte es dem Landwirt angetan. „Unser Ehrgeiz war es alles herauszuholen, was in den kartoffelgroßen Knollen steckt, vor allem an Inulin“, so der 50-jährige Mahlower. Inulin ist ein Kohlehydrat und wasserlöslicher Ballaststoff zugleich, wird von Enzymen im Magen-Darm-Trakt nicht abgebaut. Es macht also nicht dick. Seine Moleküle aktivieren die nützlichen Bakterien im Dickdarm gegen schädliche Keime und stärken so das Immunsystem. Wissenschaftler des Institutes für Bakteriologie und Mykologie der Universität Leipzig bescheinigten den Dabendorfer Topinambur-Konzentraten eine hohe Wirksamkeit für die gesunde Ernährung von Mensch und Tier. „Besonders Diabetiker sollten auf Topinambur in jeglicher Form zurückgreifen, weil es den Blutzuckerspiegel und die Blutzuckerspitzen positiv beeinflussen kann“, rät Frank Lienig.

In seiner Firma wird Topinambur nach einem mittlerweile patentiertem Verfahren veredelt. Feldfrisch geerntete Knollen werden gewaschen, verlesen, zerkleinert und ausgepresst. Anschließend liefert Lienig Saft, Konzentrat und Pulver in Fässern oder Kartons an Abnehmer in Deutschland und weiten Teilen Europas aus. Ähnlich begehrt bei Lebensmittel-Herstellern, wenn auch nicht in annähernd so großen Mengen, sind Aronia- und Sanddornprodukte. Lienigs Wildfrucht-Substrate stecken beispielsweise in Topinambur-Corn-Flakes aus Wurzen, Sanddornbier der Privatbrauerei Fürstlich Drehna und Lebensmitteln der Bio-Company Berlin.

„Derzeit verarbeiten wir rund 1000 Tonnen Topinambur pro Jahr“, sagt Lienig. Das sei deutschlandweiter Spitzenwert, aber auf Dauer zu wenig, um gegen die zunehmend stärker werdende Konkurrenz zu bestehen und die zehn Arbeitsplätze zu erhalten. „Deshalb möchten wir unsere Marktführerschaft ausbauen und mittelfristig auf 5000 Tonnen kommen.“

Info: www.Lienig.com

Von Frank Pechhold

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