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Der Fläming geht durch den Magen

Brandenburger Gastlichkeit Der Fläming geht durch den Magen

Seit fünf Jahren gibt es die Initiative „Brandenburger Gastlichkeit“ des Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg nun schon, 400 Unternehmen haben sich bisher bereits beteiligt. Darunter sind auch Gastronomiebetriebe aus dem Fläming: 28 von ihnen haben am Mittwoch das Qualitätssiegel „Gastlicher Fläming“ verliehen bekommen.

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Uwe Zimmermann von der Schlossschänke „Zur Remise“ in Wiesenburg verteilt Kuchen an seine Kaffeegäste.

Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Traditionell, gemütlich oder elegant – die Brandenburger Gastlichkeit im Fläming hat viele Facetten. Das wurde auch am Mittwoch deutlich, als 28 Hoteliers und Gastronomen aus den Landkreisen Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark im Burghotel Bad Belzig das Qualitätssiegel „Gastlicher Fläming“ überreicht bekamen.

Im Vorfeld waren zahlreiche Testerinnen und Tester inkognito in den Lokalen unterwegs und haben sie nach zahlreichen Kriterien bewertet. Geprüft wurde unter anderem das Ambiente, die Mitarbeiter und natürlich Angebot und Darbietung von Speisen und Getränken. Regionalität wurde bei den Tests in diesem Jahr besonders groß geschrieben – der Einsatz regionaler Produkte wurde also mit einer höheren Punktzahl bewertet.

„Der Anspruch der Gäste wird höher“

Für die Übergabe der Urkunden hatte sich Olaf Lücke, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung von Hotellerie und Gastronomie in Brandenburg (Gehoga), in diesem Jahr etwas besonderes ausgedacht: Er und Daniel Menzel, Geschäftsführer vom Tourismusverband Fläming, verlasen für jeden der Ausgezeichneten ein paar Sätze aus den Testberichten. So wurde das Burghotel in Bad Belzig mit den Worten „gemütlich und doch modern“ bedacht und die Schlossschänke „Zur Remise“ in Wiesenburg für ihre Kinderspeisekarte gelobt.

Bei der Gaststätte „Treffpunkt“ in Treuenbrietzen war den Testern im Gedächtnis geblieben, dass der Service sehr freundlich und auch bei Sonderwünschen unkompliziert war, das Familienhotel „Brandtsheide“ in Jeserig/Fläming wurde für seinen konsequenten Fokus auf lokale und regionale Produkte gelobt.

Ausgezeichnete Unternehmen

Wiesenburg: Schlossschänke „Zur Remise“

Bad Belzig: Burghotel auf der Burg Eisenhardt

Rädigke: Gasthof/Pension von Familie Moritz

Treuenbrietzen: Gaststätte „Treffpunkt“, Johanniterstraße

Jeserig/Fläming: Familienhotel „Brandtsheide“

Linthe: Hotel „Linther Hof“

Ziesar: Burghotel

Bad Belzig: Hotel „Burg Eisenhardt“ in der Straße der Einheit

Borkheide: Hotel „Fliegerheim“

Bad Belzig: Villa Medici in der Stein-Therme

Niemegk: Landgasthaus „Alte Schmiede“ Lühnsdorf

Neuendorf: Landhotel im Fläming

Bad Belzig: Paulinenhof Seminarhotel

Uwe Zimmermann von der Schlossschänke in Wiesenburg hat sich das Qualitätssiegel in diesem Jahr zum vierten Mal abgeholt. Gefragt nach den Herausforderungen, denen sich Gastronomen in der heutigen Zeit gegenübersehen, sagte er: „Der Anspruch der Gäste wird natürlich höher, man kommt beispielsweise nicht mehr drumherum, auch fleischlose Gerichte auf der Karte zu haben.“ Auch Tofu habe er seinen Gästen schon geboten, sagte Zimmermann. In Zukunft wolle er weiter daran arbeiten, dass die Auslastung auch unter der Woche stetig zunehme.

Die Gastronomie steht vor neuen Herausforderungen

Barbara Nitsche von der Industrie- und Handelskammer Potsdam, wies noch auf andere Herausforderungen für die Gastlichkeit im Fläming hin. Als Stichworte nannte sie Generationennachfolge, Fachkräftesicherung und Digitalisierung. Bewerber für eine Ausbildung könne man vielerorts an einer Hand abzählen, viele junge Leute verliere man beispielsweise an die Bundeshauptstadt Berlin.

Olaf Lücke bescheinigte allen ausgezeichneten Unternehmen ein „herausragend hohes Niveau“ – vor allem beim Ambiente, alles sei sauber und ordentlich gewesen. „Auch die Servicekette stimmt, das ist eine gute Basis für die Zukunft“, sagte Lücke weiter. Nachholbedarf sieht er dagegen bei der Kommunikation mit dem Gast: „Ob der Gast noch etwas wünscht oder wenn er um eine Empfehlung bittet – da sind auf jeden Fall noch Reserven.“ Aber die konstruktive Kritik der Tester solle ja auch Ansporn sein, hier und da noch besser zu werden.

Von Josephine Mühln

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