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Die Buga und die Gastronomen

Die Buga und die Gastronomen

Lokalpolitiker sorgen sich um die Qualität von Lokalen

BRANDENBURG/H. Seit einiger Zeit, so hat SPD-Vize Dirk Stieger ausgemacht, herrscht zwischen einigen Gastronomen der Stadt und Thomas Krüger, dem Chef der Stadtmarketinggesellschaft (STG), dicke Luft. Um wieder für gutes Wetter zu sorgen und die Probleme im Detail zu benennen, trafen sich jetzt auf Stiegers Einladung Vertreter der SVV aus SPD, CDU und Bündnis 90/ Grüne mit der STG und führenden Brandenburger Gastronomen.
Jens Beiler (Unter anderem Chef des Herzschlag) gilt seit geraumer Zeit als einer der schärfsten Kritiker der STG. Er ist der Überzeugung, dass Brandenburg an der Havel von vielen Touristen immer noch viel zu wenig als Ausflugsziel wahrgenommen werde und erwartet insbesondere von Krügers Truppe mehr Professionalität und Unterstützung.
Statt dessen gäbe es zwischen STG und Gewerbeverein auf der einen und den Gastronomen auf der anderen Seite zu viel Dissens und Reibereien, meint Beiler.
Das sieht STG Chef Thomas Krüger naturgemäß anders: Mit Zahlen und Statistiken versuchte Krüger zu belegen, dass durch die STG mit ihrem knappen Personalbestand für den Tourismus und damit auch für die Gastronomen viel geleistet werde.
Dirk Stieger dazu: „Die scheinen wirklich bienenfleißig zu sein. Aber sie produzieren offenbar am Bedarf vorbei.“ Aber welche Bedarfe haben die über 80 Gastronomen, und wo brauchen sie Hilfe?
Die Chefin des „Fonte“, Annik Rauh, kritisierte die mangelhafte Kommunikation zwischen der STG und den Gastronomen. Statt Briefen und bunten Flyern würde oft ein Telefonat oder ein Gespräch genügen.
Das Problem, das außerdem vor der Stadt und den Gestronomen liegt, hat einen Namen: Bundesgartenschau 2015. Alle Beteiligten begreifen die Buga zwar als Chance für die Region. Doch schon jetzt ist auch klar, dass in vielen Bereichen die Qualität nicht ausreichen wird, um alle Ansprüche der Besucher zu befriedigen. Ein weiteres Problem, das schon jetzt die Kneiper vor kaum lösbare Probleme stellt, ist das Fehlen von qualifiziertem Personal. Das wird sich nur ändern, wenn man das Personal für erheblich mehr Geld, als jetzt gezahlt werde, aus den umliegenden Städten abwirbt, meinen Gastro-Insider.
Stieger hat weiter ausgemacht: die Gaststättenbetreiber vermissen Begeisterung und Feuer in der Bevölkerung für die Buga. „Sie erwarten von der Stadtspitze mehr Aktivitäten.“ Nach 150 Minuten intensiver Diskussion, wurde das Gespräch abgebrochen und vertagt. Womöglich noch im Dezember soll erneut das Thema angegangen werden. Lokalpolitiker, Lokalbetreiber und Vermarkter waren sich am Ende einig, dass das Gespräch ein guter Anfang gewesen ist, um die Probleme zum Thema „Gastronomie in Brandenburg“ zu benennen und abzuarbeiten. (ro)

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