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Feinkost ganz nach Omas Geschmack

Naturprodukte aus Menz Feinkost ganz nach Omas Geschmack

Zwei Studenten setzen auf natürlichen Geschmack und alte Familienrezepte. Mit ihren Menzer Naturprodukten haben Susanne Ludwig und Leo Tiede schon Kunden in der Region überzeugt. Nun wagen die beiden Teilzeit-Jungunternehmer den Sprung auf die ganz große Bühne. Sie präsentieren ihre Leckereien auf der Grünen Woche.

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Die Jungunternehmer Susanne Ludwig und Leo Tiede mit ihren Menzer Naturprodukten.

Quelle: Privat

Menz. Susanne Ludwig und ihr Partner Leo Tiede aus Menz leben mit den Jahreszeiten. Im Frühjahr ziehen die beiden Studenten in die Wälder, dann ist Bärlauchzeit. Die nach Knoblauch schmeckenden grünen Blätter verarbeiten sie später zu Bärlauchsenf.

Die Natur bestimmt mit dem Wachstum und der Reife von Kräutern und Früchten die Freizeit der beiden Naturfreunde. Holunderblüten, Löwenzahnblüten, Blaubeeren, Tannen- und Wacholderspitzen sammeln sie in der ersten Jahreshälfte. 80 Flaschen Tannenspitzensirup haben die beiden im vorigen Jahr abgefüllt. „Das war der Renner“, sagt der 25-Jährige. Auch die Marmelade aus Waldheidelbeeren, gemischt mit Wildkirschen, ist bei den Kunden äußerst beliebt. Erst 2014 haben sich Susanne Ludwig und Leo Tiede als Kleinunternehmer angemeldet. Seitdem gehört jede freie Minute dem Nebenerwerbsjob. Doch wer Marmelade kochen will, braucht eine vorzeigbare Küche. Die beiden hatten Glück. Die evangelische Kirche half. Das Rüstzeitenheim in Schönberg bei Lindow ist nicht immer belegt; in der freien Zeit können Susanne Ludwig und ihr Partner die Küche nutzen. Susanne Ludwig pendelt zwischen ihrem Studienort Mannheim, Menz und Schönberg; Leo Tiede studiert Gartenbauwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität. „Als die Blaubeeren reif waren, bin ich drei Wochen lang jeden Tag in den Wald gefahren und habe Waldheidelbeeren gepflückt“, erzählt er. Doch die beiden Studenten werden zum Glück von Eltern und Großeltern unterstützt. Auch viele der Rezepte haben sie von ihnen übernommen. „Wir haben uns darauf spezialisiert, Feinkost ganz nach Omas Geschmack aus heimischen Früchten herzustellen“ steht auf ihrem Werbeblatt. Doch nicht immer lief alles ganz nach Omas Geschmack. Die jungen Leute waren auf der Suche nach einer Alternative zum herkömmlichen Gelierzucker, denn sie wollen so naturnah wie möglich produzieren, ohne Konservierungsstoffe. Sie experimentierten mit Apfelpektin, Agar-Agar und Johannesbrotkernmehl. Doch jede Frucht reagiert anders. „Gegenüber dem Pektin hatte die Großmutter Vorurteile. Sie meinte es schmecke künstlich“, sagt Leo Tiede. Heute akzeptiert sie die leckeren Produkte , die es mittlerweile bis in den Rheinsberger Edeka-Markt und in die Granseer Regio-Kiste geschafft haben. Ob Tomatensenf, Kürbisbrotaufstrich, Apfel-Thymian-Gelee, Bärlauchsalz oder Eierlikör von Opas Hühnern; auf den Märkten und am Stand hinter dem Haus in der Menzer Roofenstraße 15 sind die Naturprodukte schnell vergriffen. Am 24. Januar wagen die sympathischen Jungunternehmer den nächsten Schritt und stellen ihre Produkte auf der Grünen Woche in Berlin vor.

Kontakt: Telefon 0174/1 86 92 99

Von Cornelia Felsch

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